Kirchengemeinde stimmt ab

Evangelische Kirche soll "Auferstehungskirche" heißen

Gleidorf. (SK)

Die evangelische Kirchengemeinde in Gleidorf hat sich entschieden. Ihre Kirche soll den Namen "Auferstehungskirche" tragen. Die zur evangelischen Kirche in Gleidorf gehörenden Gemeindemitglieder waren kürzlich aufgerufen, über eine Namensgebung der Gleidorfer Kirche abzustimmen. Das Ergebnis ist denkbar knapp: 48 Stimmen gabe es für "Auferstehungskirche" und 47 Stimmen für die Alternative "Jakobuskirche". Die offizielle Namensgebung soll im Rahmen eines Gemeindefestes erfolgen. Dieses ist geplant für Sonntag, 24. August. Die Gleidorfer Kirche wurde 1873 erbaut. Nach der Zerstörung im Krieg musste sie in den Jahren 1947-1949 wieder aufgebaut werden. Als ehemals einzige evangelische Kirche in einem großen Raum der heutigen Kommune Schmallenberg hatte man auf eine Namensgebung verzichtet. Da die beiden anderen jüngeren Kirchen der Kirchengemeinden Gleidorf einen Namen tragen (Christuskirche in Schmallenberg und Friedenskirche in Bad Fredeburg), wünschten sich die Gleidorfer Gemeindemitglieder in einer Gemeindeversammlung vor knapp einem Jahr auch für ihre Kirche einen Namen. Aus den sechs von der Gemeinde eingebrachten Vorschlägen wählte das Presbyterium zwei Namen aus. Nachdem die Gemeindeversammlung ihr Votum jetzt abgab, wird nun der Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Wittgenstein darüber beraten, ob diesem Vorschlag zugestimmt werden kann. Da im Vorfeld keine Bedenken geäußert wurden, ist das Presbyterium zuversichtlich.

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