Klassenerhalt ist machbar

Auch nach der Winterpause heißt das Ziel des SC Lennetal "Klassenerhalt". Mit einem Zwei-Punkte-Vorsprung auf einen Abstiegsplatz rangiert der Kreisligist mit elf Punkten auf dem 14. Platz. "Für unsere Verhältnisse ist der Tabellenplatz in Ordnung", weiß Trainer Udo Dröge. Der Vorsprung sei zwar minimal, aber nach Meinung des Coaches kann die Mannschaft aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen.

Nach acht Spieltagen lag der SC mit zehn Punkten völlig im Soll. Es folgten allerdings Spiele in Arpe und zu Hause gegen Wennemen, in denen der SC nur einen Punkt geholt hat. Die letzten drei Spiele gingen dann auch noch verloren. "Unter anderem auch, weil uns viele Stammkräfte und Leistungsträger aufgrund von Verletzungen gefehlt haben", erklärt Dröge. Als seinen persönlichen negativen "Höhepunkt" der Hinrunde sieht der Trainer das letzte Spiel gegen den BC Eslohe II, dem Mitkonkurrenten (15. Tabellenplatz) "Wir konnten nach dem Spiel in Berge Mitte November aufgrund von Schnee und Eis nicht mehr auf unserem Platz trainieren." Nur durch Läufe hätte sich die Mannschaft fit halten können. Das besagte letzte Spiel in der Hinrunde gegen Eslohe II stand dann auswärts am 14. Dezember an. "Bis dahin waren fünf Wochen ohne Balltraining vergangen", fügt er hinzu. "Und in welchem Zustand der Platz in Eslohe ist, dürfte jedem bekannt sein. Grün soweit das Auge reicht", merkt er an. "Alle anderen Partien sind an diesem Wochenende ausgefallen. Wir mussten aber spielen und verloren 0:2. Das ist für mich Wettbewerbsverzerrung", betont Dröge. Zudem soll der SC noch zwei Spiele bis Ostern nachholen. Der SC Lennetal muss jetzt trotzdem alle Kräfte mobilisieren, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Vor Beginn der Saison hat Udo Dröge gesagt, dass man so schnell wie möglich 30 Punkte erzielen muss, um das Ziel zu erreichen. "Dafür müssen wir allerdings noch einiges tun." Dabei setzt der Coach unter anderem auf die Stärken des Teams. "Diese liegen eindeutig in der Abwehr um Libero und Kapitän Lars Schauerte", weiß Dröge. Eindeutige Schwäche sei jedoch die magere Torausbeute von 16 Treffern. "Wir brauchen zu viele Chancen, um ein Tor zu erzielen. Hier muss unter anderem der Schwerpunkt im Training gesetzt werden." Zählen kann der Trainer in der Rückrunde zusätzlich auf Jan Daus. Der eigene, hochgeschriebene A-Jugendliche wird in der Rückrunde nur noch in der ersten Mannschaft spielen. Ebenfalls ist Florian Biskoping wieder an Bord. Verzichten muss er verletzungsbedingt auf Björn Schauerte und Thomas Hallmann.

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