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Kunstrasen kommt früher

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Auch die ganz Kleinen haben die Aktion 'Kunstrasen' unterstützt.
Auch die ganz Kleinen haben die Aktion 'Kunstrasen' unterstützt.

Mit dem offiziellen OK in der Ratssitzung vorgestern Abend hat es der TV Fredeburg tatsächlich geschafft. In wenigen Wochen soll der Bau der Kunstrasenanlage ein Jahr früher als von offizieller Seite ursprünglich geplant am Sauerlandbad beginnen.

Mit der Unterstützung zahlreicher großer, kleiner und kleinster Sponsoren sowie vieler helfender Hände wird die Abteilung Fußball das größte Projekt ihrer Vereinsgeschichte beginnen können. Sämtliche Vorgaben, die man sich zum Teil selbst gestellt hatte, konnten absolut erfüllt werden. Somit ist die Grundfinanzierung der kompletten Anlage gesichert und nach dem Ende der laufenden Saison könnten die Bauarbeiten Anfang Juni beginnen. Allerdings sind die Planungen insgesamt auch von der finanziellen Seite noch nicht abgeschlossen.

"Wir brauchen weiterhin jeden Cent, um den finanziellen Rahmen zu komplettieren", sagt Benjamin Dreher, der das Projekt von Beginn an begleitet hat. "Wir liegen vollkommen im Soll, die Unterstützung der Mitglieder, Mitbürger und Unternehmer war wirklich sensationell. Allerdings gibt es viele Eventualitäten und Zusatzkosten, die bei der eigentlichen Realisierung noch auf einen zukommen, daher brauchen wir gerade jetzt wirklich noch einmal jeden Cent, um das Projekt erfolgreich abschließen zu können.", so Dreher weiter. Dem TV Fredeburg sei von Anfang sehr wichtig gewesen, die Finanzierung im Vorfeld ohne Wenn und Aber gesichert zu haben. Der Vorstand habe immer schon gesagt, dass es keine "Risiko-Spielchen" geben werde und wirklich alle möglichen Kosten vor Baubeginn gedeckt sein müssten. Man möchte jetzt vor allem diejenigen motivieren, die ihr Spendenformular noch zuhause liegen haben oder noch skeptisch waren, ob das Projekt überhaupt eine reelle Chance hat.

Unterstützung war überragend

"Einige hatten vielleicht Sorge, ihr Geld sinnlos zu verschenken und haben abgewartet. Es wäre toll, wenn jetzt noch möglichst viele Spendenformulare zurückkämen, die noch in den Haushalten liegen", hofft Guido Schröder, Vorsitzender des TV Fredeburg auf weitere Resonanzen. "Die Unterstützung durch Unternehmer und Privatleute war bis dato schon überragend — vom Taschengeld des Sechsjährigen bis zur Groß-Spende des Unternehmers war alles dabei. Wir möchten uns vorab schon einmal ganz herzlich bei allen bedanken, die sich so für den Platz und die Bad Fredeburger Kinder eingesetzt haben."

Die Spendenformulare können weiter in Volksbank und Sparkasse sowie bei Schröder's Sporteck abgegeben werden. Ein weiterer wichtiger Punkt wird dann die praktische Umsetzung ab Juni sein. Viele Helfer sind gefragt, wenn es an den tatsächlichen Bau der Anlage geht. Jedes Mitglied muss zwar eine festgesetzte Anzahl von mindestens 25 Arbeitsstunden im Rahmen des Projektes leisten, das wurde auf der letzten Jahreshauptversammlung mehrheitlich beschlossen. Doch es wird auch darüber hinaus noch einmal ein hohes Engagement gefordert sein. "Das Problem wird sein, dass wir innerhalb eines recht kurzen, festgelegten Zeitraumes eine hohe Stundenzahl bringen müssen, das wird schon logistisch nicht einfach werden", sieht der Vorsitzende die nächste Hürde. Aber die finalen Planungen für die Umsetzung laufen auf Hochtouren.

Und wenn die Bad Fredeburger bei den praktischen Arbeiten ein ähnliches Engagement aufbringen wie in der Theorie zuletzt, wird auch diese Hürde gemeinsam zu nehmen sein. Die Anlage soll bei reibungslosem Verlauf bis September fertig gestellt sein.

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