Kyrill-Pfad eingeweiht

Die sechs Rothaarsteig-Ranger übergaben den Kyrill-Pfad der Öffentlichkeit.

Gestern schenkten die sechs Rothaarsteig-Ranger anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens den Kyrill-Pfad der Öffentlichkeit. Seit Oktober 2007 wurde daran gebaut, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Dort, wo einst prachtvolle Wälder standen, hinterließ der Jahrhundert-Sturm im Januar 2007, eine Schneise der Verwüstung. Sachschäden in Millionenhöhe entstanden, und die Landschaft war nicht mehr das, was sie mal war.

"Kyrill hat uns die Möglichkeit gegeben, mitten in das naturgetreue Chaos diesen Pfad zu schaffen", so Forstdirektor Hans van der Goltz bei der Eröffnung des Kyrill-Pfades in Schmallenberg-Schanze. Sein Dank ging unter anderem an alle Helfer, insbesondere aber an die sechs Ranger, die mit ihren Ideen, Fleiß und viel persönlichen Engagement — weit mehr als für den Dienst erforderlich — in dieses Projekt einfließen ließen.

Sie schufen in sechsmonatiger Arbeit ein einmaliges Anschauungs- und Erlebnisprojekt. Bürgermeister Bernhard Halbe brachte Grüße von Rat und Verwaltung, und zeigte sich von der "Erfolgsgeschichte" der sechs Ranger und deren Einsatzleiter Fried Hansen sehr beeindruckt. Karl-Josef Fischer vom Behindertenkreis im HSK lobte den Mut zur Umsetzung dieses wunderbaren Projektes.

Pfad besteht aus drei Einrichtungen

"Der Pfad besteht aus drei wesentlichen Einrichtungen, um ins Zentrum der Sturmschäden zu gelangen", so Einsatzleiter Fried Hansen. "Erstens wäre da die Ranger-Station mit Informationsmaterial zu nennen. Zweitens kommt dann der barrierefreie Pfad über 250 Meter, den Rollstuhlfahrer und Familien mit Kleinkindern bequem erkunden können, und drittens, der eigentliche Kyrill-Pfad mit einer Länge von einem Kilometer mit aufwändigen Bauwerken, die nicht für Kinder unter sechs Jahren geeignet sind. Auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen sollten diesen Pfad nicht unterschätzen".

Denn Holzstege und steile Trittleitern führen an Friedhöfen von Baumstümpfen, Baumwurzeln, umgestürzten Bäumen, zerborstenen und zersplitterten Stämmen vorbei.

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