Ladykillers sorgen für Unterhaltung

Während die Ganoven (re.) in ihrem Zimmer den Bankraub planen, schwärmen in der Wohnstube Mrs. Wilberforth und ihre Freundinnen von den 'tollen Musikern' und erzählen dies dem Polizisten. Foto: Michaela Rickert

(ric)

Der Fleckenberger Theaterverein hat am vergangenen Wochenende wieder gezeigt, dass seine Laienspieler mit zu den besten der Region gehören. Unter der Regie von Elisabeth Schwope und Marga Brüggemann führte der Verein vor vollem Haus mit viel Humor das englische Kriminalstück "Ladykillers" in der Schützenhalle auf.

Die Damen der Regie waren gleich "doppelt belastet", denn zum 30-jährigen Bühnenjubiläum übernahm Elisabeth Schwope die Rolle der Mrs Wilberforth und Marga Brüggemann spielte Lady Gwendolyn Livingstone.

Die groteske Kriminalgeschichte spielt in London am Kings Cross Bahnhof. Dort wohnt die betagte Mrs. Wilberforth. Endlich hat die Einsamkeit der alten Dame ein Ende, als sie ein Zimmer an den etwas zwielichten Professor Markus (Ewald Hanses) vermietet. Dieser gaukelt ihr vor mit seinen ebenfalls skurrilen Freunden Doctor Courtenay (Jürgen Bartlewski), Mr. Harvey (Thomas Heinicken) und Willi Knoxton (Felix Galland) dem Hobby "Hausmusik" nachzugehen. In Wirklichkeit planen sie allerdings einen Bankraub. Nichtsahnend werden Mrs. Wilberforth mit ihren Freundinnen Lady Livingstone und Harriet Plimshead (Jutta Kleine-Birkenheuer) sowie der Polizist Mr. Thomson (Peter Große-Lochtmann) den Machenschaften der Gauner ausgesetzt. Nach Ausführung der Tat bemerkt die alte Dame jedoch das erbeutete Geld. Jetzt wird es gefährlich! Aber für wen? Das erfahren die Theaterbesucher am kommenden Wochenende. Denn der Theaterverein lädt nochmal zu zwei Aufführungen ein: Samstag, 29. November, 19.30 Uhr; Sonntag, 30. November, 17 Uhr.

Ein dickes Lob geht an dieser Stelle an die Bühnenbauer. Sie haben es nicht nur geschafft eine bis aufs kleinste Detail ausgestattete englische Wohnung zu zimmern, sondern sie haben es auch noch geschafft erstklassig die Bühne zu teilen, so dass zwei separate Zimmer entstanden sind. Ton und Technik, Maske und Frisur saßen natürlich auch wieder bestens, genauso wie bei der Souffleuse Birgit Silberg jedes Wort.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare