Erheblicher Eigenanteil der Stadt

Mobile Endgeräte an Schmallenberger Schulen übergeben

Bürgermeister Burkhard König übergab die mobilen Endgeräte an die Schüler.

Schmallenberg - Die Stadtvertretung Schmallenberg hat in ihrer Sitzung am 25. Juni einstimmig beschlossen, dass jedes Kind über ein digitales Endgerät für Home-Schooling verfügen soll.

Dafür sollen verbleibende Lücken der Förderprogramme von Bund und Land durch städtische Geräte/Mittel ergänzt werden. Der Bedarf wurde anhand der Ergebnisse einer Umfrage zur Endgeräteausstattung der Schüler/innen, die kurz vor den Sommerferien vom Ausschuss für Bildung, Sport, Soziales und Kultur beschlossen wurde, ermittelt. 

Die Auftragsvergabe für 500 Tablets hat der Rat in seiner Sitzung am 27. August beschlossen. Nunmehr sind die Geräte angekommen. Sie sind gefördert mit den Mitteln des Sofortausstattungsprogramms des Digitalpakts Schule durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen. 

Die Fördersumme für Schmallenberg beträgt 128.916,99 Euro, mit zehnprozentigem städtischen Eigenanteil von 143.241,10 Euro. Damit hätten ungefähr 300 Geräte angeschafft werden können. Für die jetzt gelieferten 500 IPads fallen Kosten inklusive Zubehör und Einrichtung in Höhe von knapp 250.000 Euro an. 

Die Stadt hat also einen erheblichen Anteil aus eigenen Mitteln beigetragen. Die Geräte werden kostenlos ausgeliehen und stehen, wenn sie nicht ausgeliehen sind, den Schulen für die Nutzung im Schulunterricht zur Verfügung. 240 Geräte gehen an die Grundschulen und 260 Geräte an die weiterführenden Schulen der Stadt Schmallenberg.

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