Vor 100 Jahren an öffentliches Stromnetz angeschlossen.

Mönekind feiert Dorffest

Das Dorf Mönekind feierte Jubiläum. 

Mönekind - Vor 100 Jahren wurde der Ort Mönekind an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Der Ort feierte dies mit einem Dorffest und einem Gottesdienst an einem symbolträchtigen Platz.

Als Pfarrer Georg Schröder in seiner Predigt von dem rasanten Fortschritt der Technik, und von der ersten Stromversorgung des Ortes vor genau 100 Jahren sprach, drehten sich im Hintergrund auf der Hochebene von Einhaus kräftig die Windräder. Dazu konnte man während des Gottesdienstes im Köttinghauser Tal auf Strommasten und Hochspannungsleitungen blicken. 

„Ohne Strom geht heute nichts mehr, wir sind in fast allen Dingen des täglichen Lebens von Energie absolut abhängig“, sagte er. Auch betonte er die kontroversen Diskussionen, die darüber geführt werden. Am Ende seiner Predigt wünschte er der Dorfgemeinschaft Mönekind für die kommenden 100 Jahre ein gutes Miteinander und viel Energie für die zu meisternden Aufgaben.

 Überschüsse für Gemeinschaftsprojekte

 Als Vertreter der Stadt Schmallenberg überbrachte Beigeordneter Burkhard König die Grüße von Rat und Verwaltung und ging neben dem Thema Stromversorgung auch auf den Bereich Wasserversorgung ein. Mönekind versorgte sich bisher mit selbstständiger Wassergewinnung und in eigener Verantwortung mit dem Lebensmittel Nummer eins. 

In Kürze wird der Ort an das städtische Wassernetz angeschlossen. Bereits am Samstag feierten die Bergdörfler mit zahlreichen Gästen und bei herrlichem Sommerabendwetter ein rauschendes Fest, bevor es dann am Sonntag mit dem Gottesdienst und dem anschließenden Frühschoppen weiterging. Bei kühlen Getränken und leckerem Essen blieb so mancher Gast bis in die späten Abendstunden und trug durch seinen Verzehr zu einer gut gefüllten Dorfkasse bei, bevor es aus 515 Metern Höhe wieder talabwärts ging. Die Überschüsse werden für Gemeinschaftsprojekte eingesetzt.

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