Mumie als Frank I. getarnt

Unter dem Beifall der närrischen Besucher wurde die Mumie durch die Brachter Schützenhalle getragen, welche sich als Prinz Frank I. entpuppen sollte. Foto: Erika Biskoping

"Narren außer Rand und Band - hier im Brachter Morgenland" dem Motto treu, brachte der "Stammtisch Geueke" ihren neuen Karnevalsprinzen aus Ägypten mit in die Brachter Schützenhalle zur Prinzenproklamation.

Die Reise dort hin im vergangenen Jahr hatte sich gelohnt. Der Prinz war perfekt durch Mumifizierung vor dem Zerfall geschützt. In der Grabkammer einer Pyramide fanden sie Prinz Frank I. "der Erleuchtete" mit seinem Gefolge als Mumie, verkündete Sitzungspräsident Rüdiger Schmitte dem Brachter Narrenvolk. Zehn Dienerinnen im alten Ägypten salbten seinen Körper, bis der Stammtisch Geueke sie entdeckte. Unter großem Jubel wurde sie durch die Schützenhalle zur Bühne getragen. Frank Rauterkus, 34 Jahre, Elektrotechniker — Meister bei der Firma Kuhlmann in Saalhausen ist verheiratet und Vater von zwei Kindern, Luka fünf Jahre und der Pauline zwei Jahre.

In seiner Freizeit wandert er gerne außerdem ist er aktiver Feuerwehrmann und im Schützenverein Bracht. Das Bühnenbild zeigte die Fundstelle des Prinzen "Ägypten" Den Elferrat des neuen Prinzen stellte die ehemalige Garde der KGB. Nach der Enthüllung präsentierte die "Große Garde" ihren Gardetanz. Es folgte ein dreistündiges Programm mit Büttenreden, Sketchen, Tänzen, eine Kostümprämierung, Dorfklatsch und Schunkeln mit den Brachter Musikern. Die "Brachter Goldkehlchen" und das "Brachter Männerballett" wurde mit tosendem Beifall belohnt.

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