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Neuer Verein "Lächelwerk" aus Bad Fredeburg lässt 100 Herzen in die Luft steigen

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Von: Claudia Metten

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Viele Menschen gedachten beim Kindertag kranken, verstorbenen und sozial benachteiligten Kindern. © Claudia Metten

Schmallenberg/Hochsauerland. 100 rote Luftballon-Herzen mit vielen lieben Grüßen, Wünschen und Bildern sowie jede Menge Emotionen stiegen am Samstagmittag auf dem Flugplatz Zum Rennefeld in Schmallenberg gen Himmel: das neue Krebs- und Sozialwerk „Lächelwerk“ feierte seinen Kindertag (wir berichteten).

„Wir haben aufgrund der schlechten Wetterprognose nicht damit gerechnet, dass so viele Familien mit ihren Kindern kommen. 100 rote Herzen sind hier und heute für alle kranken, verstorbenen und sozial benachteiligten Kinder gen Himmel gestiegen, um ein Zeichen zu setzen und somit den Blickwinkel zu verändern“, so Alex Göbel, der am Aktionstag seinen 42. Geburtstag feierte und sich mit der gelungenen Veranstaltung selbst das schönste Geschenk gemacht hat. 

Während des Events ließen sich zahlreiche Gäste am Stand der Westdeutschen SpenderZentrale für Knochenmark- und Blutstammzellenspender (WSZE) typisieren, um so dazu beizutragen, Leben zu retten. Die einfühlsame Kinderaktion des neu gegründeten Krebs- und Sozialprojekt „Lächelwerk“ aus Bad Fredeburg wurde von Rapper Kollegah als auch der Fluggemeinschaft Rennefeld, die kostenfrei die Örtlichkeiten zur Verfügung stellte und den Erlös aus dem Verkauf der Getränke spendete, unterstützt. 

Rapper Kollegah mittendrin

„Wir supporten diese Aktion, weil die krebskranken Kinder jeden Tag schwer zu kämpfen haben. Wir wollen darauf aufmerksam machen, sensibilisieren und hier Leute treffen, denen wir sonst im Alltag nicht begegnen. Neben der Unterstützung ist es mir ein großes Anliegen, an diesem Kinderaktionstag selbst Stammzellenspender zu werden“, erklärte Rapper Kollegah seinen vorbildlichen Einsatz. 

Der Verein „Lächelwerk“, der am 10. November in Bad Fredeburg offiziell seine Pforten öffnet, bietet betroffenen Familien und ihren Kindern Hoffnung und Unterstützung in schweren Zeiten. Bei Diagnose Krebs oder einer anderen schwerwiegenden Erkrankung helfen die Initiatoren Alex Göbel und Manja Schulz sowie ihr ehrenamtlich tätiges Team, indem sie gezielt finanziell entlasten, Therapiegeräte anschaffen, den lang erhofften Familienurlaub oder auch das Erleben von besonderen, unvergesslichen Momenten in die Wege leiten.

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