Neuer Vorstand

Der SPD-Stadtverband Schmallenberg wählte einen neuen Vorstand.

Auf der Delegiertenversammlung im Gasthaus Pieper in Dorlar wählten die Delegierten Johannes Hardebusch aus Schmallenberg zum neuen Vorsitzenden des Stadtverbands der SPD. Seine Vertreter sind Dirk Saßenroth aus Bad Fredeburg und Johannes Müller aus Gleidorf.

Aus Fleckenberg sind zum Kassierer Dr. Gerd Lanz und zum Schriftführer Ulrich Brüggemann gewählt worden. Der neue Finanzbeauftragte ist Robert Rickert aus Bad Fredeburg. Neben den Wahlen wurde der Antrag der SPD Bad Fredeburg über andere Organisationsstrukturen, Möglichkeiten der Beteiligung von Mitgliedern und interessierten Bürgern diskutiert. Die sozialdemokratische Partei will den Bürgern eine Plattform für die direkte Beteiligung an Entscheidungsprozessen bieten. Der Antrag wurde nach intensiver Diskussion angenommen und wird 2012 die Grundlage der Neuorientierung der SPD in Schmallenberg sein.

Weiterer Schwerpunkt der Delegiertenversammlung war der Vortrag von Wolfgang Jörg, SPD-MdL, Sprecher des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend im Düsseldorfer Landtag, zum Thema "Kindergarten- und Schulprobleme im ländlichen Raum". Begrüßenswert sei, dass erstmalig in NRW ein Schulkompromiss gefunden worden sei, der eine breite Basis habe.

Auch in der Stadt Schmallenberg müsse überprüft werden, ob die Sekundarschule nicht das Schulangebot ist, das dazu beiträgt langfristig ein attraktives, gerechtes, leistungsfähiges, umfassendes und wohnortnahes Schulangebot zu gewährleisten.

Erstaunt zeigte sich der Referent über die Geschwisterregelung in den Kindergärten der Stadt Schmallenberg. Die Stadt nehme durch die Bezahlung des dritten Kindergartenjahres durch das Land und der zusätzlichen Zahlung von Beiträgen der Eltern durch die Geschwisterregelung mehr Geld ein als das dritte Kindergartenjahr koste. Dieses betreffe in Schmallenberg 54 Geschwisterkinder. Verwunderlich sei doch, dass der Hochsauerlandkreis seine Regelung noch einmal zugunsten der Eltern verändert habe.

Die SPD Schmallenberg fordert, dass die Stadt Schmallenberg die Regelung des HSK übernimmt und die "Strafsteuer" für Eltern mit mehreren Kindern zurücknimmt.

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