Patienten verunsichert

Wegen der kürzlich geführten Diskussion über die Zusammenfassung der KV-Notfallbezirke im Hochsauerlandkreis und vor allem wegen der Presseveröffentlichung in der vergangenen Woche, wonach das Fredeburger Krankenhaus bei der Einrichtung einer Notfallpraxis das Nachsehen hätte, ist vor allem die Bevölkerung des Schmallenberger Raumes sehr stark verunsichert.

Das St. Georg Krankenhaus in Bad Fredeburg erhält jeden Tag mehrere Anfragen, ob Notfallpatienten sich überhaupt noch im Krankenhaus behandeln lassen dürften. Hierzu wird übersehen, dass es sich bei der Überlegung der KV-Notfallbezirke zusammenzufassen, ausschließlich um den Notdienst der niedergelassenen Ärzte handelt. Diese Diskussion ist auch noch lange nicht abgeschlossen, bei der letzten Sitzung hat sich die Vertreterversammlung der KV über die Aufhebung verschiedener Notfallbezirke nicht einigen können. Die Notfallbehandlung an den Krankenhäusern ist davon überhaupt nicht betroffen. Die Krankenhäuser, so auch das St. Georg Krankenhaus in Bad Fredeburg, stehen heute; und werden auch in der Zukunft uneingeschränkt Notfallpatienten zu jeder Tag- und Nachtzeit, sieben Tage in der Woche zur Verfügung stehen. So kann jeder, der ein akutes Gesundheitsproblem hat und den ärztlichen Notdienst der niedergelassenen Ärzte nicht aufsuchen oder erreichen kann, jederzeit das Krankenhaus in Anspruch nehmen.

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