Schmallenbergerin stirbt im Alter von 73 Jahren

Schlagersängerin Renate Leismann ist verstorben

Als Gesangsduo erreichten Renate Leismann und ihr Bruder Werner große Bekanntheit.

Schmallenberg. Schlagersängerin Renate Leismann ist tot. Die Schmallenbergerin starb am vergangenen Mittwoch im Alter von 73 Jahren in ihrer Heimatstadt. Große Bekanntheit erlangte Renate Leismann vor allem in den 60er und 70er Jahren als Gesangsduo mit ihrem Bruder Werner.

„Renate hat sehr unter dem Tod ihres Bruders Werner im April 2015 gelitten“, erklärt ihr Mann Gerd Skolmar, der seine Lebensgefährtin um 3 Uhr nachts leblos auf dem Fußboden aufgefunden hatte. Zuletzt habe sie unter anderem über Atemnot, Wasser in den Beinen und Herzrasen geklagt. „Wahrscheinlich war Herzversagen die Todesursache“, so Skolmar. Renate und Werner Leismann feierten große Erfolge wie 1973 mit einem ihrer bekanntesten Songs „Ein Schlafsack und eine Gitarre“. Sie waren bekannt aus Funk und Fernsehen. Nach einer Pause gab es im Januar 2010 ein Comeback mit neuer Single und neuem Album. Am 22. Oktober 2010 wurde das Geschwisterpaar mit der Goldenen Schallplatte für sein Lebenswerk und 50 Jahre Bühnenpräsenz ausgezeichnet. Mit dem Album „Die große Hit-Kollektion“ stieg das Duo am 13. März 2015 als Neueinsteiger in die deutschen Album-Charts auf Platz 18 ein. Die Doppel-CD enthält alte Hits und 15 erstmals veröffentlichte Songs. Erst im vergangenen Jahr wurde im Fernsehen unter anderem der Film „Die Zeit heilt alle Wunden“ über das Leben der Geschwister Leismann ausgestrahlt. 

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