„Wir müssen sprengen“

Rund 80 Bürger bei Infoveranstaltung zur Ortsumgehung Bad Fredeburg

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Bei einer Ortsbegehung konnten sich Interessierte ein Bild vom Stand der Arbeiten machen.

Bad Fredeburg - Rund 80 interessierte Bürger hatten sich auf Einladung von Straßen.NRW am Montagnachmittag an der Baustelle am Koppenweg in Bad Fredeburg eingefunden, um sich über den Fortgang der Arbeiten beim Bau der Ortsumgehung zu informieren.

„Das Interesse am Bau der Umgehungsstraße ist, wie man sieht, schon enorm“, stellte Projektleiter Raimund Köster von Straßen.NRW fest. So reichte der zur Verfügung stehende Bau-Container nicht aus, um alle Besucher bei dieser dritten Bürgerinformation aufzunehmen. Köster gab zunächst einen Überblick über die bisherigen Arbeiten, wie das Anlegen von Teichen für Fledermäuse und neuen Waldwegen. Hier bemängelte der Bezirksausschussvorsitzende Ludwig Poggel, „dass sich auf dem neuen Weg zur Buchhagen-Kapelle grober Schotter befindet, der nicht richtig verfestigt ist.“ Köster bat um Geduld, damit der Schotter sich setzen könne, versprach aber spätestens im nächsten Frühjahr, sich der Sache anzunehmen und wenn nötig nachzubessern. 

Anschließend informierte Baustellenleiter Hans-Jürgen Becker von der ausführenden Firma die Anwesenden über die zu erstellenden Brückenbauwerke. Er gab an, dass die Brückenbauten etwa ein Jahr Bauzeit benötigen. Dass man dem Zeitplan im Moment „ein wenig hinterherhinkt“, so Becker, „liegt daran, dass wir hier knackigen Felsen haben und sprengen müssen.“ Mit den Sprengungen soll im Laufe der Woche begonnen werden. Vor Ort konnten sich die Besucher dann an drei entstehenden Brückenbauwerken ein Bild über die bisherigen Arbeiten machen. Mit den Erdarbeiten will man dann im Frühjahr 2020 starten. Aber auch dann wird es wieder eine Bürgerinfo geben.

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