Große Ehre für Schmallenberger

Herbert Somplatzki erhält Bundesverdienstkreuz 

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Landrat Dr. Karl Schneider hat Herbert Somplatzki das Bundesverdienstkreuz verliehen. 

Holthausen - Zur Feierstunde aus Anlass der Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Herbert Somplatzki hatten sich zahlreiche Freunde und Bekannte sowie Landrat Dr. Karl Schneider und Bürgermeister Bernhard Halbe im Westfälischen Schieferbergbau- und Heimatmuseum in Holthausen eingefunden.

Die Ordensbegründung, die von Dr. Karl Schneider vorgetragen wurde, würdigt in erste Linie das ehrenamtliche Engagement Herbert Somplatzkis, „das sich auf Initiierung und Durchführung von kulturellen und sozialen Projekten sowie der Völkerverständigung in Europa erstreckt.“ Weiter heißt es: „Besondere Verdienste hat sich Herbert Somplatzki für seinen Einsatz um die Aussöhnung Polens und Deutschlands erarbeitet, wofür er nicht nur in Deutschland, sondern auch in Polen geschätzt wird.“ 

Bürgermeister Bernhard Halbe sagte, dass Herbert Somplatzki, der seit 1998 in Schmallenberg lebt, den Orden verdient habe und hob seine ehrenamtliche und literarische Tätigkeit hervor. In der von Prof. Dr. Wolfgang Schlott, Präsident des Internantionalen Exil-Pen deutschsprachiger Länder, und von Gabriele Wartberg-Friedrichs vorgetragen Laudatio wurde ausführlich auf das Wirken und die Tätigkeit des Ordensträgers eingegangen. Ein sichtlich bewegter Herbert Somplatzki, der 1934 in Masuren geboren wurde und als Kind im zweiten Weltkrieg mit seinen Eltern nach Deutschland floh, dankte seiner Ehefrau für ihre Unterstützung. Er äußerte, dass er, nachdem er aus Masuren geflohen sei, eine neue Heimat gesucht habe, „und die haben ich hier in Schmallenberg gefunden“. Die literarische Tätigkeit Herbert Somplatzkis erstreckt sich unter anderem auf Romane, Erzählungen oder Sachbücher. 

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