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Schnelles Internet im Stadtgebiet: Große Fortschritte in Schmallenberg

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Große Fortschritte in Richtung schnelles Internet verkündet die Stadt Schmallenberg.
Große Fortschritte in Richtung schnelles Internet verkündet die Stadt Schmallenberg. © Twente, Marco

Die Digitalisierung sei eines der Zukunftsthemen, welches für die kommunale Stadtentwicklung von großer Bedeutung ist. Für die Stadt Schmallenberg stelle eine digitale Daseinsvorsorge angesichts der Flächengröße und Vielzahl der Stadtteile bzw. Orte eine ganz besondere Herausforderung dar, wenn es darum geht, die digitale Infrastruktur und Leistungsfähigkeit flächendeckend zu realisieren. Dieses Ziel sei nun in Sichtweite, teilt die Verwaltung mit. 

Schmallenberg - Inzwischen sei der Breitband- bzw. Glasfaserausbau im Stadtgebiet soweit fortgeschritten, dass die Digitalisierung flächendeckend ankomme und keinen Unterschied zwischen zentraler oder dezentraler Lage mache. Für den privaten wie auch gewerblichen und öffentlichen Sektor könne in immer mehr Bereichen eine Versorgung sichergestellt werden, die den digitalen Anforderungen auf hohem Niveau gerecht werde und die Stadt zukunftsfähig mache. „Woche für Woche kommen buchbare Anschlüsse hinzu, die schnelle Downloads und Datenübertragungen ermöglichen“, so die Stadt weiter.

Konzertierte Aktion zwischen dem Hochsauerlandkreis und seinen Kommunen

Möglich gemacht habe dieses eine konzertierte Aktion zwischen dem Hochsauerlandkreis und seinen Kommunen mit Hilfe eines Förderprogramms des Bundes für die unterversorgten Gebiete und Ortslagen. Hand in Hand haben sich die Verwaltungen und politische Gremien dieser Herausforderung gestellt.

Im 3. Call beziehungsweise Förderaufruf der Breitbandinitiative sei das Ziel inzwischen in Sichtweite und fast erreicht, im 6. Call seien die Grundlagen geschaffen, um auch diesen erfolgreich umzusetzen. Die finanzielle Beteiligung der Stadt Schmallenberg lag im 3. Call bei rund 850.000 Euro und wird im 6. Call rund 1,8 Millionen Euro betragen. Damit mache Schmallenberg einen großen Sprung in der digitalen Versorgung und kommunalen Stadtentwicklung.

Ein aktueller Faktencheck bzw. Lagebericht für die Stadt Schmallenberg sieht wie folgt aus:

3. Call/Förderaufruf: 53 Orte, Beantragte Glasfaseranschlüsse: 1.589, davon buchbar zum 1. Februar: 867 (rund 55 Prozent).Wöchentlich kommen mit Fertigstellung des Tiefausbaus weitere buchbare Anschlüsse hinzu. Voraussichtlich werden bis Ende Februar rund zwei Drittel der beantragten Glasfaseranschlüsse buchbar sein; dass noch verbleibende Drittel wird kontinuierlich ebenso hinzukommen und bis Mitte des Jahres dann abgeschlossen sein.

Der Tiefausbau ist größtenteils fertiggestellt. Ausbauarbeiten laufen noch in einzelnen Bereichen sowie im Raum Dorlar.

6. Call/Förderaufruf: Gebäude/Anschlüsse: 784. Der Hochsauerlandkreis wird in den nächsten Wochen die förderrechtlichen Grundlagen und Aufträge zum Breitbandausbau im 6. Call abschließen. Aus heutiger Sicht wird dieser in 2024 fertiggestellt sein.

Im Stadtgebiet Schmallenberg umfasst dieser Ausbau unter anderem auch die Orte Selkentrop und Fleckenberg sowie weitere Ortslagen und Splittersiedlungen bis hin in die Einzellagen und Aussiedlerhöfe. Beispiele wie die Anschlussbereiche Störmecke, Wulwesort, Keppel, Herschede oder Sonderhof zeigen, dass der Glasfaserausbau damit tatsächlich weitreichend und tiefgehend in der Fläche des Stadtgebietes ankommt.

Die Gewerbegebiete Lake und Breite Wiese (Schmallenberg) sowie Am Donscheid (Bad Fredeburg) sind ebenso Bestandteil des 6. Calls, um auch den Anforderungen im gewerblichen Bereich gerecht werden zu können. Gleiches gilt für das Fraunhofer Institut auf dem Aberg sowie das Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft.

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