„Nun stutzend ihm den Äs“

Schützengesellschaft Oberkirchen veranstaltet Grenzgang

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Die „Stutzäs-Kommission“ der Oberkirchener Schützen zieht den Bundestagsabgeordneten Patrick Sensburg über den Schnadestein.

Oberkirchen – Die Schützen aus Oberkirchen schritten mit dem Schirmherrn des Schnadezugs, Prof. Dr. Patrick Sensburg (MdB), einen Teil der Grenzen des alten Gerichts Oberkirchen ab. Morgens um 8 Uhr, nach einem Ständchen des Blasorchesters Nordenau/Oberkirchen, begrüßte der Vorsitzende Thorsten Lingemann 120 Wanderer.

Nach der Segnung durch Pastor und Kreisprässes Stipp ging es in die Busse und Planwagen nach Schanze. Auf der 16 Kilometer langen Strecke kamen sich Politiker, Wanderer, Vertreter der Grenzorte und Vertreter der Orte des Kirchspiels Oberkirchen Schanze, Berleburg, Grafschaft Latrop, Fleckenberg, Schmallenberg, Winkhausen und dem Sorpetal schnell näher. Bei der Frühstücksrast am Grafschafter Handweiser reichten die Vorstandsfrauen der Schützengesellschaft ein großes, abwechslungsreiches Frühstück.

Am dortigen Schnadestein fand auch das traditionelle Stutzäsen statt. Der Hauptmann der Schützengesellschaft, Klaus Didam, mit seiner vierköpfigen Stutzäs-Kommission zog die Vertreter aus Politik und den Vereinen sowie den Schützenkönig der Schützengesellschaft mit den Worten: „Nun stutzend ihm den Äs, damit er die Grenze nicht vergäss“, über den Schnadestein.

Zur Mittagsrast an „Heuten Mühle“ in Schmallenberg reichte die Feuerwehr Oberkirchen eine deftige Kartoffelsuppe. Die nächste Etappe führte zur Kapelle in Winkhausen. Hier erwartete die Wanderer ein großes Hausmacher Kuchenbuffet der Feuerwehr und ihrer Jugendabteilung.

Großes Interesse fand hier auch die Kapellenbesichtigung von Pastor Stipp. Nach Begrüßung durch das Tambourcorps Oberkirchen am „blutschwitzenden Heiland“ in Oberkirchen ging es „Oberkirchen-like“ unter Marschklängen in die heimische Schützenhalle. Hier fand der harmonische Tag unter den Klängen des Blasorchesters sein Ende.

Bei der Wimpelübergabe an die Vertreter aus Holthausen und Obersorpe, welche die nächste Etappe in vier Jahren organisieren, bedankte sich Lingemann noch bei allen Helfern und Wanderern für den schönen Tag.

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