Unterhaltsamer Kurzurlaub

Theaterverein Lenne macht „Keine halben Sachen“

Hinterlistige Intrigen: Was führt „Strandpirat“ Hinnerk Lührs (Marius Schölzel, 3. v.r.) im Schilde? Fotos: Michaela Rickert
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Hinterlistige Intrigen: Was führt „Strandpirat“ Hinnerk Lührs (Marius Schölzel, 3. v.r.) im Schilde?

Lenne. An die Nordsee entführte am vergangenen Wochenende der Theaterverein Einigkeit Lenne seine Zuschauer. Dort waren sie zu Gast in der Pension Feuerqualle und konnten Zeuge werden wie der „Strandpirat“ Hinnerk Lührs den Pensionsinhabern Henning und Anke Diekmann (Jürgen Rickert und Melanie Leismann) das Leben schwer macht.

Und dabei macht der Besitzer des Hotels „Strandpirat“ Hinnerk Lührs (gespielt von Marius Schölzel) getreu dem Titel der Komödie „Keine halben Sachen“. Hinterlistig spannt er dabei Melanie Struve (Petra Gerbe) mit in seine Intrigen ein. Dessen Ziel sind die Pension in den Ruin zu treiben, um diese zu übernehmen und so die Konkurrenz auszuschalten.

Auf den ersten Blick scheint das alles auch zu klappen, aber im Laufe der drei Akte entwickelt sich die Geschichte natürlich in eine ganz andere Richtung. Und mit der Hilfe von Hausgästen und ein einer Portion Schlitzohrigkeit gelingt es Henning Diekmann seinen Widersacher mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Dazu gesellen sich allerdings auch noch einige private Verstrickungen, die das Ehepaar Diekmann völlig unvorbereitet treffen.

In den weiteren Rollen sind zu sehen: Jacqueline Rickert (als Ina Diekmann), Sebastian Rickert (Tobias Born), Sigrid Kersting (Lisa Petersen), Christiane Schauerte (Irmgard Klasen), Jule Weißpfenning (Frau Erbskorn-Fettweiß). Regie hat Stefan Wiese wieder geführt und Souffleuse Maria Blönik sorgt wieder für den reibungslosen Textablauf.

Weitere Aufführungen

Auch die Laienspieler, Bühnenbauer und Mitglieder des Theatervereins haben wieder „keine halben Sachen“ gemacht und ihre Zuschauer bestens unterhalten. Mit ihren Gesten, der Mimik und dem schauspielerischem Können setzten die Laienspieler ihren Rollen perfekt um und strapazierten die Lachmuskeln der Zuschauer arg. Die Bühnenbauer haben wieder an jedes kleine Detail gedacht und einen tollen Eingangsbereich einer Pension gezaubert – sogar mit Meerblick. Und sogar an das typische Möwengekreische wurde gedacht.

Einen unterhaltsamen und kurzweiligen Kurzurlaub an der Nordsee können alle, die am vergangenen Wochenende die Aufführungen in der Lenner Schützenhalle verpasst haben, kommenden Samstag und Sonntag buchen. Samstag, 4. Februar, beginnt die Vorstellung um 19.30 Uhr. Die Küchenbewirtung erfolgt an diesem Abend durch den Gasthof Heimes-Willmes. Sonntag, 5. Februar, hebt sich der Vorhang um 16.30 Uhr. Vorher haben die Zuschauer Gelegenheit ab 14 Uhr in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen in der Schützenhalle zu verweilen.

Karten für sieben Euro gibt es im Vorverkauf bei der Volksbank-Geschäftsstelle in Fleckenberg und der Bäckerei Tröster in Lenne.

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