„Brauchen dringend Spenden“

Tierschutzverein Schmallenberg kämpft mit Corona-Folgen

Der Tierschutzverein Schmallenberg ist dringend auf Spenden angewiesen.
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Der Tierschutzverein Schmallenberg ist dringend auf Spenden angewiesen.

Seit 19 Jahren kümmert sich der Tierschutzverein Schmallenberg und Umgebung um kranke und verunfallte Katzen, nimmt verwaiste Kätzchen auf und vermittelt sie in ein neues Zuhause. Trotz der Corona-Pandemie läuft die Arbeit des ehrenamtlichen Teams um die Vorsitzende Petra Wege weiter. Doch durch die Lockdown-Phasen sind dunkle Wolken aufgezogen, dem Verein droht das Aus.

Holthausen - „Wir machen uns große Sorgen und diskutieren, ob wir zumachen müssen“, berichtet Petra Wege traurig. Grund seien die fehlenden Einnahmen aus dem monatlichen Trödelmarkt in der großen Halle in Lenne. „Wegen Corona kann der Markt seit Wochen nicht stattfinden“, so die Vorsitzende, die seit der Gründung an der Vereinsspitze steht. Ohne Geld im Rücken könne die Arbeit nicht fortgesetzt und vor allem die monatliche Miete für die Trödelhalle nicht bezahlt werden. „Für einen Tierschutzverein ist das utopisch“, erklärt Petra Wege.

In diesem Zuge bedankt sich die Vorsitzende nicht nur bei ihrem Team, das aus rund 15 Helfern besteht, sondern auch bei den zahlreichen Spendern. „Wir haben wirklich viele treue Anhänger, die uns Geld- und Futterspenden zur Verfügung stellen.“

Durch den Wegfall der Einnahmen des Trödelmarktes seien die finanziellen Reserven jedoch bald aufgebraucht. Hinzu kommen Kosten für die Behandlung der Kätzchen beim Tierarzt.

„Es sieht im Moment dunkel aus. Wir benötigen dringend weitere Geldspenden, sonst können wir die Hallenmiete wahrscheinlich im April schon nicht mehr aufbringen“. Durch das Fehlen der Haupteinnahmequelle drohe dem Verein das Aus – nach 19 Jahren, in denen das Team stets mit Eifer im Sinne der Tiere im Einsatz gewesen sei und sich der Pflege, Betreuung und Vermittlung von Haustieren im Raum Schmallenberg, Eslohe und Meschede gewidmet hat. „Für unsere Katzenkinder suchen wir regelmäßig engagierte Pflegestellen, um die Kitten mit ganz viel Liebe an Menschenhand zu gewöhnen.“ Untergebracht, versorgt und bespaßt werden die Tiere bis zur Vermittlung in das neue Zuhause in der sogenannten Katzenstube in Holthausen.

„Wir sind im 19. Jahr, und es hat lange gedauert, alles aufzubauen. Doch ist der Verein erstmal am Ende, ist es schwer, Leute zu finden, die wieder von vorne beginnen“, sagt Petra Wege und bittet daher um Spenden.

„Ich weiß, durch Corona sind zurzeit alle schwer getroffen, deshalb soll sich auch niemand zu einer Spende genötigt fühlen“, erklärt die Vorsitzende. Freuen würde sie sich trotzdem über jede Unterstützung, damit der Verein auch in der Zukunft weiter existieren und sich um die Belange der Tiere kümmern kann.

Spendenmöglichkeit: Für alle, die gerne eine Spende abgeben möchten, ist ein Konto eingerichtet: Sparkasse Mitten im Sauerland,

DE 27464510120040080251. Weitere Infos erteilt Petra Wege unter Tel. 0151/28857042. Homepage: www.tierschutz-schmallenberg.de

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