Schnelles Ende mit dem 58. Schuss

Tobias Gnacke ist neuer Regent in Nordenau

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Tobias Gnacke ist neuer König in Nordenau. 

Nordenau. Spontan war es für Tobias Gnacke, als der Vogel schon bei dem 58. Schuss zu Boden fiel. Damit ist er der neue Schützenkönig der Schützenbruderschaft St. Hubertus Nordenau.

So schnell wie das Schießen am Samstagmorgen begonnen hatte, war es auch wieder vorbei. Es dauerte rund eine halbe Stunde bis der Vogel den Weg aus dem Kugelfang gefunden hatte. Es flogen im wahrsten Sinne des Wortes die Fetzen. 

Es gab genügend Anwärter, doch letztlich schoss Tobias Gnacke den letzten Rest aus dem Kugelfang heraus. Die Insignien gingen ebenfalls zum größten Teil an ihn, bis auf die Krone, die Karl-Erich Röltgen dem Vogel entlocken konnte. 

Die Aktion war für Tobias sehr spontan, denn er rechnete nicht damit, dass der Vogel so schnell zu Boden ging. Der 24-jährige Maler bei Vollmert in Schmallenberg freute sich jedoch über die Ehre und brauchte ein wenig, um zu begreifen, was das genau bedeutet. 

Als es dann hieß, dass der Geck geschossen werden sollte, fand sich ebenso schnell ein Anwärter, doch der Geck war zäh. Mit dem 240. Schuss hat es Simon Schnurbus dann doch geschafft, auch die letzten Reste aus dem Kugelfang zu schießen. Der 23-jährige Fachlagerist beim Westfälischen Getränkeservice aus Bad Fredeburg freute sich ebenfalls sehr, das Vize- und König mit seinem guten Kollegen Tobias zu bilden. Am Sonntag im Festzug präsentierte sich Gnacke mit seiner Schützenkönigin Corinna Rensing und Schnurbus mit seiner Vizekönigin Kristina Bücker.

Schützenfest in Nordenau

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