Glimpflich davongekommen

24 Unwettereinsätze der Schmallenberger Feuerwehr 

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Die Feuerwehr bei Sicherungsarbeiten auf dem Dach des Holzinformationszentrums. 

Schmallenberg. „Relativ glimpflich“ sei die Stadt Schmallenberg beim Sturmtief am Sonntag davongekommen, wie die Wehr mitteilte. Während beim Sturm Frederike am 18. Januar 2018 die Feuerwehr insgesamt 41 Mal ausrücken musste, kam es diesmal nur zu 24 Unwettereinsätzen.

Als erstes musste die Löschgruppe Gleidorf um 16.35 Uhr zu Sicherungsarbeiten an der Einsatzstelle eines Großbrandes in der Nacht zuvor alarmiert werden.

Es folgten anschließend in dichter Reihenfolge weitere Einsätze aufgrund der Unwetterlage. Der Löschzug Schmallenberg musste das Dach der Holzinformationszentrums in Schmallenberg sichern. Teile der Dachhaut hatten sich dort bereits abgelöst. Im gesamten Stadtgebiet sei es aufgrund von umgestürzten Bäumen zu Verkehrsstörungen und teilweise auch Vollsperrungen gekommen. Bei zwei Einsätzen waren Bäume auf Stromleitungen gefallen, so dass zusätzlich ein Techniker von Westnetz hinzugezogen werden musste. „Gegen 19 Uhr begann sich die Lage zu entspannen. Teilweise konnte aus Sicherheitsgründen erst dann damit angefangen werden, die Straßen wieder freizuschneiden. Gegen 21 waren dann verkehrswichtige Straßen wieder befahrbar und auch alle Orte wieder für Feuerwehr und Rettungsdienst erreichbar“, so die Wehr.

Die Einsatzleitung informierte über die Homepage der Feuerwehr Schmallenberg live bis 21 Uhr über die aktuelle Lage im Stadtgebiet. Dieses Angebot wurde über 9.000 Mal abgerufen.

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