Theaterverein zeigt „Aber, aber Herr Pfarrer“ zum 90-Jährigen

Vorhang auf in Lenne

Mitten in den Vorbereitungen sind die Darsteller und Darstellerinnen des Theatervereins Lenne für ihr neues Stück „Aber, aber Herr Pfarrer“. Foto: Michaela Rickert

Mitten in den Vorbereitungen sind die Darsteller und Darstellerinnen des Theatervereins Lenne, bevor es am 23. Januar zum ersten Mal heißt: „Vorhang auf“ für das neue Stück „Aber, aber Herr Pfarrer“.

Der Lenner Theaterverein wurde bereits im Jahre 1925 aus dem MGV gegründet und zählt zu den ältesten im Sauerland. Die ersten weiblichen Mitglieder traten etwa 1930 bei. Etwa 90 Mitglieder zählt der Verein heute.

Aus Anlass des Patronatsfestes des Hl. Vinzenzius am 22. Januar finden die Aufführungen jährlich im Januar statt. Anfangs wurden überwiegend ernstere Stücke gespielt und erst Anfang der 70er kamen die ersten Luststücke oder auch Musicals auf die Bühne.

In diesem Jahr wird mit dem Stück „Aber, aber Herr Pfarrer“ von Hans Schimmel wieder eine Komödie aufgeführt. Zum Inhalt: Eigentlich sucht der Obdachlose Freddie Schwarz (Sebastian Rickert) nur eine kurzfristige Bleibe, um seine müden Knochen wieder etwas aufzuwärmen. Da entdeckt er ein im Moment leer stehendes Pfarrhaus, dessen Besitzer vor geraumer Zeit verstorben ist. Da die Gelegenheit günstig erscheint, wirft er gleich seine Wäsche in die nicht genutzte Waschmaschine und nimmt auch anschließend ein Bad. Weil er keine Ersatzwäsche hat und ein Bademantel nicht zu finden ist, wirft er sich den Talar des verstorbenen Pfarrers über und damit beginnt der ganze Schlamassel.

Ertappt bei seinem Einbruch bleibt ihm nichts übrig, als die Rolle des neu eingetroffenen Nachfolgers zu spielen. Dass das nicht gut gehen kann, versteht sich von selbst. Sehr schnell wird er auch in die kleinen und großen Probleme der Kirchengänger sowie die Machtspielchen der örtlichen Finanz- und Politikgrößen mit einbezogen, die sich von seiner Person einen respektierten Wahlhelfer versprechen.

Premiere am 23. Januar

Sein Kumpel Atze (Jonas Droste) steht Freddie zwar zur Seite, dessen Ideen machen die Situationen aber auch nicht besser. Wie sich die verstrickte Situation für Freddie Schwarz entwickeln wird, sehen Interessierte in den Aufführungen am Freitag, 23. Januar, um 18 Uhr, 24. Januar, um 19 Uhr, 31. Januar, 19 Uhr und Sonntag, 1. Februar, mit Kaffee und Kuchen ab 14.30 Uhr. Die Aufführung beginnt ab 16.30 Uhr.

Neu in diesem Jahr ist , dass die Eintrittskarten für die Samstagsvorstellungen und die Sonntagsvorstellung im Vorverkauf bei der Bäckerei Tröster „Lenne Pavillon“ und bei der Volksbank Fleckenberg zu bekommen sind. Der Eintrittspreis beträgt 7 Euro. Freitag, 23. Januar, findet für alle Interessenten eine offene Generalprobe statt. Der Eintrittspreis beträgt 3,50 Euro für Kinder und 5 Euro für Erwachsene.

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