Das "G" weist den Weg

Dieter Schmidt vom SGV Bezirk Hunau-Wilzenberg, Norbert Schmidt vom VV Niedersorpe, Bürgermeister Bernhard Halbe und Tourismusdirektor Hubertus Schmidt (von links) eröffnen die Golddörfer-Routen. Fotos: Heike Schulte-Belke

Abwechslungsreich und mit wunderschönen landschaftlichen Ausblicken präsentieren sich die neuen Golddörfer-Routen im Schmallenberger Sauerland.

Zwölf gekennzeichnete Rundwanderwege von vier bis 15 Kilometer Länge weisen Wanderern in allen Golddörfern des Schmallenberger Sauerlandes und Eslohe den Weg. Ob in Grafschaft, Oberkirchen, Westfeld, Fleckenberg, Holthausen, Oberhenneborn, Kirchrarbach, Niedersorpe, Lenne, Latrop, Bödefeld oder Wenholthausen - die unterschiedlichen Zielgruppen sollen mit den jeweiligen Wanderwegen alle bedient werden.

Zur besseren Orientierung sind in jedem Ort neue, große Wegweiser aufgestellt, die die einzelnen Routen beschreiben. Gekennzeichnet mit neuem Logo, dem goldenen "G", sind sie immer gut wieder zu erkennen. Die ersten Ideen zu diesen Golddörfer Routen entstanden bereits 2004. Die Orte, die zu den "schönsten Fleckchen Deutschlands" zählen, sollten attraktiver gestalten werden.

Der Touristikverein in Zusammenarbeit mit dem SGV Bezirk Hunau-Wilzenberg setzte die Grundidee um und nach gut 2 1/2 Jahren Vorbereitung konnten die neuen Premiumwanderwege nun offiziell eröffnet werden.

"Was lange währt, wird endlich gut", so beschrieb es Bürgermeister Bernhard Halbe bei der Eröffnung in Niedersorpe. Etwa 60 Wanderer, sowohl Vertreter aus den beteiligten Ortschaften als auch Bürgermeister Halbe und Tourismusdirektor Hubertus Schmidt hatten sich zuvor auf den Weg gemacht und die etwa neun Kilometer lange Strecke rund um Niedersorpe erwandert.

Der Charme der Dörfer, die Landschaft und ihre Gastlichkeit sollen weiter herausgestellt werden, erklärt Hubertus Schmidt. "Wer hier urlaubt, findet eine heile Gegenwelt zum Alltag, in der es sich wunderbar wandern und genießen lässt". In Niedersorpe wurden die Golddörfer Routen stellvertretend für alle zwölf Orte eröffnet. Dass im Ort bereits vor 100 Jahren erstmalig Elektrizität erzeugt wurde und den Einwohnern das erste Mal "ein Licht aufging", das wurde an diesem Tag zusätzlich gefeiert.

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