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Karl-May-Ausstellung im Museum Holthausen eröffnet

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Sigrid und Siegfried Israel, Ferdi Hennemann (v.l.) und Dr. Andrea Brockmann (vorne) bei der Eröffnung der Karl-May-Ausstellung. Fotos: Simone Beule
Sigrid und Siegfried Israel, Ferdi Hennemann (v.l.) und Dr. Andrea Brockmann (vorne) bei der Eröffnung der Karl-May-Ausstellung. © Simone Beule

Im Schieferbergbau- und Heimatmuseum in Holthausen tobt der Wilde Westen: Am Sonntag wurde die Karl-May-Ausstellung „Wilder Westen und ferner Orient“ mit Originalausgaben der Buchreihen, Plakaten, Kartenmaterial und Spielfiguren eröffnet.

Die Ausstellung, die wohl nicht nur Westernfans eine Freude bereiten wird, sondern allen, die mit Karl May und seinen Werken groß geworden sind, endet am 31. März 2019 und schließt somit den Geburtstag und den Todestag Karl Mays mit ein.

Ferdinand Hennemann begrüßte zur Eröffnung am Sonntag alle Besucher und sprach Dr. Andrea Brockmann und dem Ehepaar Israel seinen besonderen Dank aus, die mit ihrer beeindruckenden Sammlung den größten Teil zur Verwirklichung der Ausstellung beigetragen haben. In über 30 Jahren haben sich verschiedene Dinge in Bezug auf Karl May angesammelt, die man nun bestaunen kann. „Es war eine äußerst professionelle Zusammenarbeit,“ kommentierte Hennemann. Im Anschluss übernahm Siegfried Israel das Wort. Für den Sammler aus Schnathorst in Ostwestfalen gehört Karl May seit seinem 10. Lebensjahr als ein wichtiger Bestandteil in sein Leben. Wenn auch als Hochstapler bezeichnet und mit einer überschäumenden Fantasie ausgestattet, so handelt es sich doch um „die Verarbeitung seiner geschundenen Seele“, so bezeichnete es Israel. „Es geht hier nicht nur um Winnetou und Old Shatterhand, es steckt eine größere Bedeutung dahinter – Frieden!“. Im Rahmen dieser Ausstellung wird am 9. Dezember der Winnetou-Darsteller Jean-Mark Birkholz zu einer Lesung in das Museum in Holthausen kommen.

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