Verein für Umwelt- und Naturschutz plant Gespräche

Windkrafträder verhindern

Auf Einladung des Vereins für Umwelt- und Naturschutz Schmallenberg (VfUNS) trafen sich der Bezirksausschuss aus Bödefeld, die Ratsherren aus dem Rarbachtal und der Vorstand des Vereins zu einem Gedanken- und Meinungstausch.

Thema waren die Windkraftkonzentrationszonen, die in der Region nördlich der Hunau von der Stadt Schmallenberg ausgewiesen werden sollen.

Martin Peters (Erster Vorsitzender VfUNS) begrüßte alle Teilnehmer und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Er machte auf die zum Teil emotional geführten Debatten in den Ortschaften aufmerksam und begrüßte es, dass hier alle an einem Tisch sitzen, um nicht übereinander, sondern miteinander zu reden. Ziel des Gesprächs war eine gemeinsame Positionierung im Umgang mit den drohenden Windkraftkonzentrationszonen.

Daniel Gierse (Mitglied vom Bezirksausschuss Bödefeld) und Michael Schift (Vorstand VfUNS) fragten zu Beginn der Veranstaltung die Pro- und Kontraargumente der Windkraftkonzentrationszonen ab. Schnell ergaben sich zu den einzelnen Teilaspekten sachliche und auch kontroverse Diskussionen. Matthias Albers vom Bezirksausschuss brachte es schnell auf den Punkt: „Eigentlich sind wir alle gegen die Windkrafträder in unserer Region und sehen die gravierenden Nachteile für unsere Orte und die Bürgerinnen und Bürger. Die Frage müsse doch lauten: Wie können wir sie verhindern?“

Gemeinsam vereinbarte man, Gesprächstermine mit den einzelnen Stadtratsfraktionen zu suchen und auch hier die massiven Probleme durch die ausgewiesenen Konzentrationsflächen detailliert zu schildern. Peter Neumann wies daraufhin, dass er eine einheitliche Vorgehensweise durch die Städte und Gemeinden vermisse, die sich anscheinend in ihr Schicksal fügen und ohne Widerstand die Vorgaben des Landes und Bundes akzeptieren. Aus diesem Grund wird der Verein in Zusammenarbeit mit dem Bezirksausschuss auch die überregionalen Politiker/innen zu einem konstruktiven Meinungsaustausch bitten, um die Zwickmühle der Betroffenen Bürger/innen und der Städte und Gemeinden zu verdeutlichen. Die Bezirksausschussmitglieder und der Vorstand des VfUNS waren mit den konstruktiven Gesprächen und Ergebnissen zufrieden und sehen eine gute Basis für das gemeinsame Ziel, die Windkraft in Schmallenberg zu verhindern.

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