„Auf ein Bier“ gut besucht

Wirtschaftsförderung „Schmallenberg Unternehmen Zukunft“ informiert Gäste

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Informierten die Gäste beim SUZ-Neujahrsempfang: Alfons Brüggemann, Landrat Dr. Karl Schneider, Heinz-Josef Harnacke und Christian Koch (v.l.).

Schmallenberg - Die Wirtschaftsförderung „Schmallenberg Unternehmen Zukunft“ (SUZ) hatte am Freitagabend wieder zum Neujahrsempfang „Auf ein Bier“ in die Kletterhalle in Schmallenberg eingeladen. Dieser Einladung waren Bürger, Vereine und Unternehmer aus dem gesamten Schmallenberger Stadtgebiet gefolgt.

Mit den Grußworten des Vorsitzenden des SUZ, Heinz-Josef Harnacke, des stellvertretenden Bürgermeisters Alfons Brüggemann und des Landrates Dr. Karl Schneider durften sich die Besucher ebenfalls über Informationen zur Entwicklung der Stadt freuen.

Heinz-Josef Harnacke lobte in seiner Ansprache die gute finanzielle Lage der Stadt Schmallenberg, doch er wies auch darauf hin, dass die ärztliche Versorgung unzureichend gedeckt sei und ausgebaut werden müsse. Dazu solle man die schon ansässigen medizinischen Institutionen stärken und Anreize bieten, um neue anzusiedeln.

Ebenso sollte durch Ausweisung neuer Gewerbeflächen die Erweiterung der ansässigen Unternehmen gestärkt werden. Zu den Plänen des SUZ zählen die Ausbildungsmesse am 13. und 14. März und ein neues digitales Kommunikations- und Marketingnetzwerk.

Alfons Brüggemann verglich in seiner Rede die wirtschaftliche Lage zu Beginn des letzten Jahrzehnts mit der jetzigen. Dabei erklärte er, dass sich Schmallenberg in dieser Zeit gut entwickelt habe und man auch im letzten Jahr merken konnte, dass die Region auch Einwohnermäßig wächst.

Dr. Karl Schneider erläuterte, dass die Region trotz aller Anstrengung zum Klimaschutz den Spagat zur Wirtschaftlichkeit nicht verpassen sollte. Weiterhin müsse die Infrastruktur ausgebaut und die ärztliche Versorgung auf dem Land verbessert werden. Dazu sagte er, dass es ein an junge Studenten gerichtetes Stipendium gibt, dass ihnen das Medizinstudium ermöglicht, um sie an die Region zu binden. Er konnte ebenfalls anmerken, dass die Zahl der Erwerbstätigen in den Stadtgebieten des Hochsauerlandkreises sehr hoch sei.

Zum Schluss bedankte sich Christian Koch bei allen Anwesenden und betonte, dass die Ferienwelt Sauerland sehr gut durch den Neubau der Trampolinhalle und des Virtual Reality Hologates aufgestellt sei. Nach den Ansprachen konnten sich die Anwesenden noch über diverse Themen austauschen.

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