Winterversammlung in Schmallenberg

Diskussion um Wisente: Landwirte sehen Projekt als gescheitert an

+

Schmallenberg – Im Rahmen der alljährlichen Winterversammlungen im landwirtschaftlichen Stadtverband Schmallenberg ging es einmal mehr um das Thema Wisente.

In letzter Zeit ist der Leitbulle vermehrt zwischen Grafschaft und Almert in Nähe landwirtschaftlicher Betriebe gesichtet worden. Auf Initiative des landwirtschaftlichen Kreisverbandes hat der Wisentträgerverein zwischenzeitlich die landwirtschaftlichen Areale abgezäunt, um zu verhindern, dass der Leitbulle Ednar in die Nähe der Ställe gelangt. Der Kreisverbandsvorsitzende Josef Schreiber sieht das Wisentprojekt als gescheitert an und fordert, dass die Tiere endlich, wie versprochen, in ein Großgehege kommen. 

Im weiteren Verlauf der Winterversammlung ging es um das Agrarpaket und die neue Düngeverordnung. Die geplanten Auflagen wie Beweidungsverbote stünden diametral zu Interessen des Naturschutzes und zum Interesse des Tierwohls. Beweidungsverbote würden dazu führen, so Kreisgeschäftsführer Karsten Drews-Kreilman, dass Neophyten wie beispielsweise Springkraut und Herkulesstaude die heimische Flora verdrängen. Bei Abzäunung der Bäche von den Restweiden könnten die Tiere nicht mehr an die natürliche Tränke gelangen. 

Im Verlauf der Stadtverbandsversammlung wurden zudem folgende Junglandwirte für den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zum Landwirt geehrt und erhielten neben den Urkunden Präsente: Gereon Bette, Björn Heimes, Roman Nückel.

Im Verlauf der Stadtverbandsversammlung wurden folgende Junglandwirte für den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung geehrt: Gereon Bette, Björn Heimes und Roman Nückel.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare