Betroffene schildern persönliche Erlebnisse

Zehn Jahre nach Kyrill: Zeitzeugen aus Schmallenberg berichten

Zehn Jahre nach Kyrill berichten Zeitzeugen über ihre Erlebnisse.

Schmallenberg. Zehn Jahre ist es her, als Kyrill das Gesicht unserer Landschaft massiv veränderte und viele Menschen sehr betroffen gemacht hat. 18 dieser Menschen aus unserer Mitte werden an einem besonderen Abend von ihren ganz persönlichen Erlebnissen berichten.

Es sind Menschen, die das Chaos aktiv angepackt und unerwartete positive Entwicklungen angestoßen oder begleitet haben. Sie werden unsere Stärken hervorheben, die uns bei der Kyrillbewältigung ausgezeichnet haben. 

Da sind zum Beispiel der Waldbauer Stefan Belke aus Winkhausen, der große Teile seines Waldes verlor, oder Thomas Weber, der sich logischerweise Sorgen machte um die am Boden liegende „Wanderwelt Sauerland“. Oder der Förster Toni Vollmer, der als Mitarbeiter des Regionalforstamtes in seinem Revier Holzeinschlag, Holzverkauf und Holzabfuhr für 150 Waldbesitzer organisierte oder der Kreisbrandmeister Bernd Krause, der mit seinen Feuerwehreinsatzkräften und dem Forst schnellstmöglich die Straßen wieder passierbar machte. Alle hatten ihre besonderen Erlebnisse.

Erstaunen und Humor

Die Besucher werden die vielen kleinen und größeren positiven Erlebnisse sicherlich genauso überraschen, wie uns. Diese Überraschungen greifen die Mitglieder des Improvisationstheaters „Springmaus“ aus Bonn einfühlsam und humorvoll auf, halten den Besuchern den einen oder anderen Spiegel vor und machen Mut für die Zukunft.

„Es ist immer ein Erlebnis, wenn man mit Erstaunen und Humor am Vergessen gehindert wird,“ so Forstamtsleiter Hans von der Goltz.

Interessierte zu diesem Abend eingeladen am Dienstag, 17. Januar, in der Stadthalle Schmallenberg um 19 Uhr; Eintritt: 10 Euro.

Info: Kartenverkauf: Volksbank Bigge-Lenne eG Stadtsparkasse Schmallenberg Gästeinformation Schmallenberger Sauerland oder Online www.event-active.de/shop

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