Seniorencentrum St. Raphael ist 60 Jahre „nah am Menschen“

Ein Ort der Zuversicht

Bewohner, Nachbarn, Gäste und Ehrengäste feierten zusammen 60 Jahre St. Raphael. Foto: Erika Biskoping

Der 60. Geburtstag des Seniorencentrum St. Raphael in Bad Fredeburg wurde feierlich begangen. Mit einer heiligen Messe im großen Festzelt begannen die Festlichkeiten.

Hauptzelebrant, Domkapitular Dr. Thomas Witt, Konzelebrant Dechant Georg Schröder, widmeten die Feier dem heiligen Antonius von Padua, dessen Namenstag gedacht wurde. Die Chorgemeinschaft Bad Fredeburg unter Leitung von Paul Kaplanek eröffnete den Gottesdienst mit einem Festgesang. Bewohner des Hauses, Nachbarn, Gäste und Ehrengäste nahmen an der Messfeier teil.

Domkapitular Dr. Thomas Witt erinnerte an das Vertrauen der Bewohner in die Betreuung und Begleitung des Personals im Seniorenzentrum St. Raphael. „Die Wertigkeit des Menschen, unabhängig davon, was er noch kann, der liebevolle Umgang miteinander hängt ab vom Maß der Liebe“ und sei Ausdruck lebendigen Glaubens.

In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn wünschte Dr. Thomas Witt dem Haus für die Zukunft Gottes Segen. Dechant Georg Schröder, leitender Pfarrer des Pastoralen Raumes, gratulierte im Namen der Kirchengemeinden Bad Fredeburg, Schmallenberg und Eslohe. Pfarrerin Elisabeth Grube von der evangelischen Kirchengemeinde Gleidorf schloss sich den guten Wünschen an. Das Bild der Jubiläumsausgabe „Ein Sofa mit Ruhekissen im Freien“ sei ein Zeichen dafür, dass es einen Ort gebe, der für Zuversicht stehe und wo man Ruhe finde – das Haus Raphael.

Bürgermeister Bernhard Halbe machte dem Haus Komplimente. Das Seniorencentrum sei eine nicht mehr wegzudenkende Einrichtung. „Eine beeindruckende Attraktivität bietet dieses Haus, tägliche Innovation, tägliche Verbesserungen setzen sie exzellent um“, lobte er. Grüße vom Kreistag und der Verwaltung des HSK überbrachte der Stellvertretende Landrat Rudolf Heinemann. St. Raphael sei die älteste von acht Einrichtungen im HSK. „Nah am Menschen – das sind sie und das spüren die Bewohner“, sagte Heinemann. „Ihre Arbeit hat einen hohen Stellenwert“.

Überraschungsgast war der Besuch von „Cilly Alperscheid“, die mit der Schilderung ihrer alltäglichen Begebenheiten erfreute. (Von Erika Biskoping, schmallenberg@sauerlandkurier.de)

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