Inzidenz über 165

Schulen und Kitas im HSK: Corona-Notbremse greift ab Montag - diese Regeln gelten

Die nächste Stufe der Corona-Notbremse greift im HSK: Ab Montag ist in den Schulen kein Wechselunterricht mehr erlaubt. Die Kitas gehen in den Notbetrieb. Diese Regeln gelten.

Hochsauerland - Nach der Entwicklung der vergangenen Tage war es zu erwarten, nun ist es aber amtlich: Weil der Inzidenz-Wert im HSK seit mehr als drei Tagen am Stück über 165 liegt, greift die nächste Stufe der Corona-Notbremse. Das hat Auswirkungen auf die Schulen und Kindergärten im Kreis. (News zu Corona im HSK)

Das Land NRW hat die dauerhafte Überschreitung des Grenzwertes am Donnerstag in einer Allgemeinverfügung offiziell festgestellt, wie der Hochsauerlandkreis am Freitag mitteilte. Daher gelten die verschärften Regeln der Corona-Notbremse ab Samstag, 1. Mai. Wegen des Feiertages werden sie laut HSK ab Montag, 3. Mai, umgesetzt.

Schulen und Kitas im HSK: Corona-Notbremse ab Montag - diese Regeln gelten

Die Schulen im Sauerland müssen nach den neuen Regelungen in den Distanzunterricht zurückkehren, Wechselunterricht wie bisher ist nicht mehr erlaubt. Ausnahmen gelten nur für die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen sowie für Förderschulen. Dort ist auch weiterhin Präsenzunterricht möglich. Für die Klassen 1 bis 6 wird nach Angaben des HSK eine Notbetreuung angeboten, wenn Eltern ihre Kinder nicht anderweitig betreuen können.

Für die Kindergärten und Kitas gilt durch die Corona-Notbremse ab Montag, 3. Mai, ein Notbetrieb. Das bedeutet, dass Kinder nur unter gewissen Voraussetzungen in der Einrichtung betreut werden. Folgende Kinder dürfen im HSK betreut werden:

  • Kinder, für die der Besuch eines Betreuungsangebotes aus Gründen des Kinderschutzes erforderlich ist
  • Besondere Härtefälle in Absprache mit dem Jugendamt
  • Kinder aus belasteten Lebenslagen bzw. deren Lebenssituation ggf. mit einem erhöhten Bedarf einhergeht und die einen besonderen individuellen Bedarf haben (die Familien werden von den Kindertagesbetreuungsangeboten aktiv angesprochen und eingeladen)
  • Kinder mit Behinderungen und Kinder, die von wesentlichen Behinderungen bedroht sind und bei denen dies von einem Träger der Eingliederungshilfe festgestellt wurde
  • Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung
  • Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen

Schulen und Kitas im HSK: So lange gilt die Corona-Notbremse

Eltern werden gebeten, sorgfältig zu prüfen, ob ihre Kinder die Voraussetzungen für die Notbetreuung in den Kindergärten im HSK erfüllen. Wenn keine alternative Betreuung sichergestellt werden kann, müssen Eltern das wöchentlich in der Einrichtung anmelden. Weitere Informationen und ein Musterformular gibt es auf der Internetseite des NRW-Familienministeriums.

Die verschärften Regeln der Corona-Notbremse gelten im HSK bis auf Weiteres. Erst wenn das Land NRW feststellt, dass die 7-Tage-Inzidenz im Kreis an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 165 liegt, können Schulen in den Wechselunterricht und Kindergärten in den eingeschränkten Regelbetrieb zurückkehren.

Rubriklistenbild: © dpa

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