4592 Stunden im Dienst der Bürger

Bei der Hauptdienstbesprechung wurden acht Beförderungen und vier Aufnahmen in den Löschzug Sundern ausgesprochen. Foto: Oliver Heimann

Hauptdienstbesprechung im Feuerwehrgerätehaus Sundern — Ehrungen und Beförderungen

Sundern. (oli)

"Der Löschzug Sundern wurde im Jahr 2006 zu 94 Einsätzen aller Art gerufen." Mit dem Protokoll und dem Rückblick auf ein spannendes und arbeitsintensives Jahr 2006 startete die Hauptdienstbesprechung des Löschzugs Sundern. Nach den Ausführungen von Hans-Josef Gerke leisteten die Kameraden im vergangenen Jahr 1430 Einsatzstunden. Hinzu kommen noch 3162 Stunden bei 48 Übungsabenden — insgesamt also 4592 Stunden im Dienst der Allgemeinheit. "Das Engagement in zahlreichen Lehrgängen, die Brandschutzerziehungen in den Kindergärten sowie die Fahrzeugpflege und Wachenwartung sind hierbei noch nicht eingerechnet", betonte Löschzugführer Andreas Siebert, der die Hauptdienstbesprechung nach seinem ersten Jahr in diesem Amt zum ersten Mal leiten durfte.

Bürgermeister Friedhelm Wolf dankte den Kameraden im Namen der Stadt für ihren Einsatz. Er betonte wie wichtig es ist, die Arbeit der Feuerwehr zu unterstützen.

Drei Frauen im aktiven Dienst

"Alles, was für die Feuerwehrarbeit nötig ist, wird auch angeschafft und bezahlt", so der Stadtvertreter und verwies auch auf die laufenden Investitionen in das Feuerwehrgerätehaus in der Höhe von 34.000 Euro.

Bei den Wahlen wurden zunächst der stellvertretende Löschzugführer Hans-Georg Schulte und Schriftführer Hans-Josef Gerke in ihren Ämtern bestätigt. Darauf folgten die Beförderungen: Mit den Kameradinnen Nicole und Stefanie Siethoff zählt die Sunderner Wehr jetzt drei aktive Feuerwehrfrauen. Die Zahl der aktiven Feuerwehrmänner wurde durch Marcus Kellotat, Christoph Schewe und Stefan Schulte auf 59 erhöht. Orazio Colombo und Ralf Hüttemeister wurden zum Oberfeuerwehrmann, Christian Willecke zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

In geheimer Wahl wurden die Anwärter Marcus Kellotat, Christoph Schewe, Stephanie Siethoff und Stefan Schulte durch ihre Kameraden in den Löschzug aufgenommen. Florian Brinkschulte und Nikolai Klose stehen noch am Beginn ihres Probejahres.

Schweren Herzens entließen die Feuerwehrleute schließlich drei ihrer Aktiven in die mittlerweile 29 Mitglieder zählende Ehrenabteilung. Wolfgang Kaiser wurde nach 38, Ferdi Schulte und Friedhelm Winter nach 36 aktiven Jahren mit einem Präsent in den "Ruhestand" verabschiedet.

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