"Wir sind sehr stolz"

50 Jahre "Hövel Miau": Elferrat feiert Jubiläum mit Prunksitzung

Ein Bild aus alten Tagen: Im Jahr 1968 feierte der frisch gegründete Elferrat der Schützenbruderschaft St. Sebastian Hövel zum ersten Mal Karneval.

Hövel. Der Elferrat der Schützenbruderschaft St. Sebastian Hövel feiert in dieser Karnevals-Session sein 50-jähriges Bestehen. „Hövel Miau!“: Bei der großen Prunksitzung am kommenden Samstag, 27. Januar, soll in der Schützenhalle eine Stimmungsrakete nach der anderen abgefeuert und das Jubiläumsjahr gebührend gekrönt werden.

„Im fuffzigsten Jahr sind Bauer und Jungfrau mit da. Und zu Väterleins Brauch schunkeln wir auch!“, lautet das Motto in dieser Session. So wird mit seiner Tollität Prinz Daniel I., ihrer Lieblichkeit Jungfrau Julia I. und seiner Deftigkeit Bauer Lennard I. erstmals auch ein Dreigestirn von der Bühne der Schützenhalle grüßen. „Das leisten wir uns in diesem Jahr“, schmunzelt Elferrats-Präsident Markus Allefeld. „Immerhin sind die drei eingefleischte Karnevalisten aus Familien, die sich über lange Jahre dem Höveler Karneval verdient gemacht haben.“ 

Doch noch wird fleißig getüftelt, geprobt und am Feinschliff gearbeitet, damit das Programm der Jubiläums-Prunksitzung als Höhepunkt der Session Jung und Alt mitreißen wird. „Dafür treffen wir uns seit Oktober regelmäßig zum Proben. Insgesamt sind es rund 70 Akteure, die mit Sketchen, Büttenreden, Gesängen und witzigen Anekdoten zur Dorf- und Karnevalsgeschichte des Ortes garantiert für eine Vielzahl an Lachsalven sorgen werden“, verspricht Allefeld. Darüber hinaus sollen die Auftritte der Langscheider Tanzgarde und der „Flotten Kugel“ aus Sundern optische und Live-Musik der Band „Jetlag“ – inklusive Hitmix der vergangenen 50 Jahre – musikalische Glanzpunkte setzen. 

Anfänge bei "Feldmanns Hans"

„Wir sind sehr stolz, in unserem kleinen Dorf auf 50 Jahre Elferrat zurückblicken zu können. Das ist schon etwas außergewöhnliches im Sauerland“, erklärt der Präsident der Karnevalisten mit der Katze im Wappen und weist auch auf die Chronik hin, die zum Jubiläum erschienen ist. „Früher, vor der Gründung im Jahre 1968, war das alles noch eine Nummer kleiner. Da traf man sich an Weiberfastnacht in der Kneipe bei ‘Feldmanns Hans’ und wählte einen Prinzen, der sich dann sputen musste, um bis zum Karnevals-Sonntag ein Programm auf die Beine stellen zu können. Nach dem Bau der Schützenhalle und Gründung des Elferrats bei der Generalversammlung der Schützenbruderschaft hatten wir mit ‘Heini, dem Zweiten’ alias Heinrich Honert, den ersten Prinzen, dem ausreichend Räumlichkeiten und auch mehr Zeit zur Verfügung standen, um ein größeres und professionelleres Programm zu gestalten“, berichtet Allefeld. 

Die Prunksitzung startet um 19.11 Uhr, der Einlass erfolgt ab 18 Uhr. Eine passende Kostümierung ist ausdrücklich erwünscht. „Wir fiebern alle dem Höhepunkt entgegen und freuen uns auf einen stimmungsvoll-närrischen Abend mit Tanzen, Schunkeln und Lachen bis in die frühen Morgenstunden hinein“, kündigt Allefeld an.

Jungfrau Julia I., Prinz Daniel I. und Bauer Lennard I. (v. l.) bilden das erste Höveler Dreigestirn.

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