Mehr Akzeptanz und Wertschätzung

Aktive Beteiligung: Sunderner Jugendliche arbeiten an Plänen für Skatepark mit

Skatepark Sundern Beteiligung Jugendliche Sparkassen-Stiftung
+
Gute Ideen für einen Skatepark in Sundern stellten jetzt Jana Fricke (Bürgerbüro), beteiligte Jugendliche, Antonia Bücher (Mosaik), Petra Schmitz-Hermes (Sparkassen-Stiftung) vor.

Seit der Demontage der Anlage im Schweinsohl vermissen Jugendliche und junge Erwachsene ein Skatepark in Sunderns Stadtgebiet vermisst. Mit einem Bürgerbeteiligungsformat, bei denen die jungen Menschen ihre Ideen und Wünsche mit einfließen lassen können, möchte das Jugendbüro die Planungen zur Errichtung einer neuen Anlage an einem zentral in der Innenstadt gelegenen Ort vorantreiben.

Sundern - „Wichtig ist, dass die Jugendlichen, die diesen Skatepark nutzen werden, von Anfang an an diesem Entwicklungsprozess beteiligt werden. Denn eine neue Anlage soll ihnen – ob als Skater, BMX- oder Stuntroller-Fahrer – nicht nur als beliebter Treffpunkt dienen, sondern vielmehr auch als eine Art Multiplikator gelten, um auf ihre Hobbies aufmerksam zu machen und andere dafür zu begeistern. Inklusive Akzeptanz in der Bevölkerung“, erklärte Jana Fricke vom Jugendbüro bei der Vorstellung des Formats im Jugendzentrum „Gammon“ im ehemaligen Bahnhof.

Bei einem Workshop als Schnupperkurs im Rahmen der „Nacht der Jugendkultur“ vor wenigen Wochen sei bereits der Startschuss des von der Stiftung der Sparkasse Arnsberg-Sundern finanziell unterstützten Formates gefallen. Mit zwei Exkursionen hatten interessierte Jugendliche nun zum einen den „Rollgarten“ im Sauerlandpark Hemer als Referenzanlage und zum anderen infrage kommende Flächen in Sunderns Stadtgebiet näher unter die Lupe genommen. Als wichtigste Kriterien hätten sich dabei eine gute Erreichbarkeit sowie ein multifunktionaler Charakter des Parks herauskristallisiert.

Mögliche Standorte besichtigt

„Vom Rollgarten als Paradebeispiel waren die Jugendlichen schlichtweg begeistert. Dieser bietet viele Möglichkeiten und ist zudem sehr langlebig. Von fünf besichtigten Orten als mögliche Fläche für einen neuen Skatepark in Sundern gelten eine Wiese im Talweg sowie ein Bereich hinter dem Edeka-Markt als ihre Favoriten. Beide sind zentral gelegen und erfüllen überwiegend ihren Wünschen und Vorstellungen.“

Bei einem abschließenden, weiteren Workshop am 7. November ab 13 Uhr im „Mosaik Outdoorzentrum Sorpesee“, der für interessierte Jugendliche ab zwölf Jahren kostenlos ist, sollen alle Eindrücke noch einmal zusammengefasst, alle Vor- und Nachteile abgewogen und ein Wunschszenario erstellt werden. Die Ergebnisse dieses Beteiligungsverfahrens, für das eine Summe in Höhe von 3000 Euro zur Verfügung steht, werden dann im Jugendhilfeausschuss der Stadt Sundern vorgestellt.

„Geld ist gut angelegt“

„Das Geld ist mega gut angelegt. Toll, dass die jungen Menschen hierbei mitentscheiden und den Skatepark am Ende des Tages ein wenig auch als ihr eigenes Werk betrachten können. Dann ist die Wertschätzung auch größer“, erläuterte Petra Schmitz-Hermes das Engagement der Sparkassen-Stiftung. Doris Rohe-Weber vom Finanzmanagement im Rathaus, sicherte die Unterstützung durch die Stadt Sundern zu: „Die Errichtung einer neuen Anlage ist bereits im Haushalt 2021 eingeplant.“

Jetzt hoffen der Skater-Nachwuchs sowie auch alle Beteiligten und Unterstützer auf eine zügige Realisierung noch im nächsten Jahr.

Infos und Anmeldung zum Workshop im „Mosaik-Outdoorzentrum“ am 7. November: Jugendbüro Sundern: Tel. 0 29 33/8 12 61 (Jana Fricke) und 0 29 33/8 11 12 (Lena Willeke) oder per Mail an jugendbuero@stadt-sundern.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare