„Briefträger-Pfädchen“ bei Endorf eingeweiht

Alte Wege neu entdeckt

Einige Mitglieder der SGV-Abteilung an der Hinweistafel „Briefträger Pfädchen“ zwischen Fehrenberg und Bornberg. In unmittelbar Nähe führt auch der Hauptwanderweg X 8 „Ehmsenweg“ von Arnsberg nach Olpe vorbei.

Endorf. Zur Einweihung des neu initiierten (alten) „Briefträger-Pfädchen“ trafen sich jetzt einige Endorfer SGV-Mitglieder, um die Teilstrecke, beginnend ab Endorfer ...

Endorf.

Zur Einweihung des neu initiierten (alten) „Briefträger-Pfädchen“ trafen sich jetzt einige Endorfer SGV-Mitglieder, um die Teilstrecke, beginnend ab Endorfer Sägewerk bis zur „Brenscheder Flur“, erstmals abzuwandern.

Schließlich wurde die Post für das Endorfer „Gebirge“, nach Brenschede, Kloster Brunnen, Röhrenspring, Gehren, Endorferhütte bis Anfang der 1960-er Jahre noch zu Fuß ausgetragen. Erst danach wurde auch die Post im ländlichen Raum motorisiert. Auf einer Teilstrecke, die von Endorf bis zu den Brenscheder Feldern führt, sind die alten, klare Konturen des alten Pfades noch sichtbar und sind im Bereich des Fehrenberg mit entsprechenden Markierungen durch Hinweisschilder nun wieder begehbar. Auf diesem Streckenabschnitt, der gleichmäßig ansteigt, hatte der Landzusteller bereits 90 Höhenmeter absolviert. Ab diesem Bergsattel, ehemals Brenscheder Felder, führt der Weg zunächst wieder bergab bis Brenschede. Der Weg führte dann weiter zu den zu Endorf gehörenden Ortschaften im sogennten Gebirge. Weil auch damals schon der Briefträger die Post an sechs Tagen die Woche austrug, kamen im Laufe der Jahre etliche Kilometer zusammen.

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