Gehör bei der Politik verschaffen

Bewerbung für die neue Jugendvertretung ab jetzt möglich

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Die Diskussionsrunde im Ratssaal über "Jugend-Politik" hatte das Jugendparlament erst vor Kurzem organisiert.

Sundern – Die Amtszeit des fünften Jugendparlaments der Stadt Sundern endet und die Bewerbung für die neue Jugendvertretung ist jetzt möglich. Es können sich sowohl Jugendliche aus den Ortschaften als auch aus den weiterführenden Schulen bewerben.

In zwei Jahren kann so einiges passieren – in zahlreichen Sitzungen haben sich die Mitglieder mit jugendrelevanten Themen beschäftigt, so zum Beispiel mit Angeboten für Jugendliche in Sundern und allgemein mit der aktuellen „Jugend-Politik“. Hierzu wurde auch eine offene Diskussionsrunde im Rathaus veranstaltet mit Vertretern der Fraktionen, Bürgermeister Ralph Brodel sowie Lena Willeke und Jana Fricke vom Jugendbüro. Bei der Themen wie die Röhrtalbahn, Jugendräume, Umweltschutz, die Erhaltung des dreigliedrigen Schulsystems sowie die Innenstadtentwicklung hitzig und konstruktiv diskutiert wurden.

Im politischen Alltagsgeschäft in Sundern hat sich das Jugendparlament etabliert. So ist es in den Fachausschüssen Bildung und Familie, Arbeiten und Leben, Stadtentwicklung/Umwelt und Infrastruktur mit einem beratenden Mitglied vertreten und im Jugendhilfeausschuss mit einem stimmberechtigten Mitglied. „Das Jugendparlament kann sich in den Fachausschüssen Gehör verschaffen, denn Politik ist nicht langweilig, sondern besteht aus Ideen und Diskussionen, die auch den Alltag und die Zukunft der Jugendlichen betrifft“, so Sabrina Schültke die Vorsitzende des Jugendparlaments.

Stärkere Einbindung der vielfältigen Dorfjugend 

Für das neue und damit sechste Jugendparlament der Stadt Sundern kann man sich ab jetzt bewerben. Das Jugendparlament setzt sich nach einer Satzungsänderung 2015 nicht nur aus Vertretern der weiterführenden Schulen zusammen, sondern auch aus jugendlichen Vertretern aus den Ortschaften. „Diese neue Satzung mit stärkerer Einbindung der vielfältigen Dorfjugend hat sich in den letzten vier Jahren als Bereicherung erwiesen“, so das Fazit der Mitglieder. Die Ortschaften Allendorf, Altenhellefeld, Amecke, Endorf, Enkhausen, Hachen, Hagen, Hellefeld, Hövel, Langscheid, Linnepe, Meinkenbracht, Stemel, Stockum, Westenfeld können dabei je ein jugendliches Mitglied entsenden, nur der Kernort Sundern bekommt auf Grund seiner Größe vier Plätze im Jugendparlament.

Auch als Vertreter für die weiterführenden Schulen (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) kann man sich bewerben – hierbei stehen jeder Schule drei Sitze im Jugendparlament zu.

Auch Organisationen, Bündnisse, zusammengeschlossene Vertretungen oder ähnliche Gebilde mit Jugendabteilung sind dazu eingeladen beim Jugendparlament mit zu machen und zu beantragen, einen Jugendvertreter entsenden zu dürfen.

„Wir hoffen, dass uns zahlreiche Bewerbungen erreichen und wir aktive Mitglieder dazu gewinnen können, um gemeinsam etwas für die Jugend in Sundern zu erreichen“, so die Mitglieder des fünften Jugendparlaments. Das alte Jugendparlament wird sich zu einer Abschlusssitzung treffen, bei dem alle Mitglieder für ihre ehrenamtliche Arbeit eine Urkunde bekommen.

Bewerbungen 

Interessierte Jugendliche, zwischen 14 und 23 Jahren, können sich per E-Mail an sabrina.schueltke@gmail.com, über Instagram @jugendparlamentsundern oder persönlich bei jedem Mitglied des Jugendparlaments für ihren Ortsteil bewerben. Bewerbungsfrist ist der 27. Februar. Weitere Infos findet man auf der  Homepage oder auf der Instagramseite @jugendparlamentsundern.

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