Andrea Renzullo vor dem Auftritt seines Lebens

Andrea Renzullo singt Samstag vor Dieter Bohlen und Co.

Andrea Renzullo (14) aus Sundern hat Samstag, 27. November, den Auftritt seines Lebens. Vor der "Supertalent"-Jury um Dieter Bohlen singt er im ersten der drei Halbfinalsendungen um die Gunst eines Millionen-Publikums, um es in das Finale zu schaffen. Christian Weber sprach mit dem Nachwuchs-Talent.

Andrea, was hat sich nach deinem Auftritt beim Supertalent geändert?

Antwort: Dass mich jetzt alle kennen. Ich werde von vielen Leuten angesprochen, die mir sagen, dass ihnen mein Auftritt gefallen hat.

Komisches Gefühl?

Antwort: Auf jeden Fall. Ich bin ja schon öfter in Sundern aufgetreten, aber nach meinem Auftritt im Fernsehen reagieren die Leute anders. Ich finde es aber schön, bekannt zu sein.

Wie ist es zu deinem Auftritt gekommen?

Antwort: Ich habe das Supertalent seit der ersten Staffel verfolgt. Irgendwann habe ich mich gefragt, wie weit ich wohl kommen würde. Ich wollte schon immer mal im Fernsehen auftreten. Da habe ich RTL einfach angeschrieben und bin eingeladen worden. Nach dem Casting vor einer Jury, die man im TV nicht sieht, sagte man mir, dass ich in die Show komme.

Hier hast du vor Millionen Fernseh-Zuschauern, hunderten Studiogästen und den drei prominenten Juroren gesungen.

Welche Erinnerungen hast du an diesen Tag?

Antwort: Das war unbeschreiblich. Ich war total nervös und meine Knie haben gewackelt. Es war wie in einem Traum, man konnte gar nicht fassen, dass man da vor Dieter Bohlen steht. Und als die Leute dann Standing Ovations gaben, habe ich ein paar Tränen in die Augen bekommen.

Tränen hatten auch viele Fans in den Augen – wegen der traurigen und bewegenden Geschichte deiner Schwester.

Antwort: Ja, wenn ich singe, denke ich an sie. In meinen Liedern drücke ich meine Gefühle für sie aus. Es ist ein bisschen so, als würde ich dann mit ihr reden.

Bekommst du Fanpost?

Antwort: Ja, so 15 bis 20 Briefe pro Tag, ich schreibe allen zurück. In manchen Briefen sind sogar Briefmarken drin, damit ich zurückschreiben kann.

Verrätst du, was das für Briefe sind?

Antwort: Ich bekomme viele Komplimente, Autogrammwünsche und auch den ein oder anderen Liebesbrief.

Was machst du in deiner Freizeit?

Antwort: Ich treffe mich mit Freunden, gucke Fernsehen, gehe ins Kino – nichts besonderes eigentlich.

Wer ist dein Vorbild?

Antwort: Leona Lewis natürlich und Celine Dion, Daniel Schuhmacher und Queensberry höre ich auch sehr gerne.

Hast du dir schon Gedanken über deine Zukunft gemacht?

Antwort: Ich will auf jeden Fall mit dem Singen weitermachen und die Schule zu Ende bringen.

Falls ich kein Berufssänger werde, ist Fotografie und Design mein Wunsch.

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