Boot gekentert: Eine Person gerettet - Zweite Person tot gefunden

Angler im Sorpesee ertrunken

Die Suche nach der zweiten Person endete Stunden nach dem Unglück mit der traurigen Gewissheit, dass der Mann ertrunken ist.

Ein Angler ist am Sonntag im Sorpesee ertrunken, nachdem sein Boot gekentert war.

Bei starkem Seegang sind am Sonntagvormittag zwei Angler mit ihrem Ruderboot mit E-Motor auf dem Sorpesee gekentert. Durch zufällig in der Nähe befindliche Surfer konnte eine Person (52) direkt gerettet werden. Sie wurde mit dem Surfbrett zum Ufer gebracht und an die Einsatzkräfte übergeben. Die zweite Person, ein 44-jähriger Mann aus Iserlohn, sank und wurde Stunden später von Rettungstauchern tot gefunden.

Die alarmierten Einsatzkräfte von Rettungsdienst, DLRG, Feuerwehr und Polizei wurden durch einen Polizei-Hubschrauber unterstützt, dieser musste aber erfolglos abdrehen, weil der Wellengang in Höhe der Landzunge an der Jugendherberge zu stark für Kameraaufnahmen war. Mit Rettungstauchern der DLRG Langscheid, Neheim, Meschede und der Berufsfeuerwehr Hamm wurde intensiv nach der Person gesucht. Der Uferbereich sowie die Bootsstege in unmittelbarer Nähe wurden von den Kräften der Feuerwehr Langscheid immer wieder kontrolliert. Stunden später wurde die Person etwa in fünf Meter Tiefe gefunden und von den Einsatzkräften zum Ufer gebracht. Die Notärztin konnte nur noch den Tod feststellen. Die Kripo hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Sorpeunglück war ein Unfall

Die Polizei vermeldet am Dienstag im Zusammenhang mit dem tödlich verunglückten Angler: "Wie die Ermittlungen der Polizei nun ergaben, handelt es sich um einen Unfall. Aufgrund der Wetterverhältnisse auf dem See, starker Wind und Wellengang, schwappten kurz hintereinander zwei große Wellen in das Boot und ließen es volllaufen. Das Boot sank sehr schnell und die beiden Angler versuchten, sich an das nicht allzu ferne Ufer zu retten. Der 44-Jährige schaffte es leider nicht und ertrank."

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