City soll schöner werden

Ausschuss beschließt Konzept zur Innenstadtentwicklung in Sundern

Auch die Fußgängerzone soll nach dem Innenstadtentwicklungskonzept der Stadt Sundern attraktiver gestaltet werden.

Sundern. Es kommt Bewegung in das Thema „Innenstadtentwicklung“: Der Fachausschuss Stadtentwicklung, Umwelt und Infrastruktur des Rates der Stadt Sundern hat in seiner Sitzung am Donnerstag einstimmig das von der Verwaltung vorgestellte Innenstadtentwicklungskonzept „InSek 2.025“ einstimmig beschlossen. Bürgermeister Ralph Brodel bezeichnete das als „ein sehr deutliches Signal“.

Das Papier, an dem die Verwaltung zuletzt 15 Monate intensiv gearbeitet hatte, umfasst vier Leit- und zwei Impulsprojekte für die Sunderner Innenstadt. Dazu zählen unter anderem die Renaturierung der Röhr, die Reaktivierung des Bahnhofsareals sowie die Umgestaltung des nördlichen und südlichen Stadteingangs. Darüber hinaus sind auch die „attraktive Gestaltung der Fußgängerzone“ und die „Entwicklung eines Kultur-, Bildungs- und Informationszentrums (KuBIZ) am Franz-Josef-Tigges Platz Themen des Konzeptes. 

In der Ausschuss-Sitzung habe es nach Angaben von Stadtplaner Lars Ohlig eine „positive Diskussion“ gegeben, in der sich alle Beteiligten aufeinander zu bewegt hätten, sodass diese am Ende einen einstimmigen Beschluss fassten. So wurde bei der Röhr-Renaturierung auf der Rückseite der Fußgängerzone der Kompromiss vereinbart, dass zumindest rund 50 Parkplätze in diesem Bereich erhalten bleiben sollen. Auf diese Weise sei auch die CDU, die zuvor eher gegen eine großräumige Renaturierung im Zentrum war, zuletzt aber Kompromissbereitschaft signalisiert hatte, von dem Konzept überzeugt worden. 

"Gemeinsam auf den Weg machen"

Der Beschluss des Fachausschusses bedeutet jetzt aber noch nicht, dass die Pläne auch garantiert in der Form umgesetzt werden. „Wir haben jetzt erst einmal grünes Licht für die weiteren Planungen“, berichtet Lars Ohlig. Die Stadtverwaltung werde das Konzept nun vervollständigen und im Herbst bei der Bezirksregierung Arnsberg vorlegen, um den Zugang zu Fördermitteln zu ermöglichen. 

„Nun gilt es, sich weiter gemeinsam auf den Weg zu machen und die vom Ausschuss genehmigten Maßnahmen sukzessive umzusetzen“, meint Ralph Brodel. Zuvor müssten diese laut Ohlig allerdings noch im Stadtrat beschlossen werden. 

Es reiche aber nicht aus – und da sind sich alle Seiten einig – dass Verwaltung und Politik von dem Konzept überzeugt sind. Nun müsse auch die Bevölkerung für die Pläne begeistert werden. Daher sehen sich alle Fraktionen und die Stadt in der Pflicht, das Konzept „sowie die damit verbundenen positiven Entwicklungserwartungen künftig offensiv zu bewerben“.

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