Außergewöhnliche Geschenke

Die beiden Geschäftsführer Ralf Miederhoff und Dr. Thorsten Miederhoff nahmen die Urkunde über die Patenschaften von Katharina Hoff entgegen. Mit im Bild Ortsvorsteher Volker Wargin. Foto: Ute Bosen

Mit 2500 Euro unterstützt die Firma Miederhoff OHG den Wiederaufbau des Denkmalgeschützten "Stracken Hof" in Endorf. 100 Grundstücksparzellen, die zum Gelände des 376 Jahre alten Steinhauses gehören, gehen somit symbolisch in den Besitz der Firma über. Jedoch behält das Unternehmen die Parzellen nicht für sich, sie werden sofort weiterverschenkt.

Jeder Mitarbeiter von Miederhoff OHG der möchte, bekommt eine Parzelle überschrieben, die dann natürlich mit seinem Namen verewigt wird. Frei nach dem Motto "Firma verschenkt Heimat" will das ursprünglich aus Endorf stammende Unternehmen seine Zugehörigkeit und Verantwortung für die heimische Region signalisieren.

"Firma verschenkt Heimat"

Bei der Übergabe der Parzenllenpatenschaften im Stracken Hof verschafften sich die beiden Geschäftsführer Ralf Miederhoff und Dr. Thorsten Miederhoff einen Eindruck der Arbeiten an dem historischen Gebäude. In seinem Innern übt das vermutlich älteste Steinhaus von NRW trotz des ruinösen Zustands eine besondere Faszination aus. Es veranschaulicht noch heute deutlich unter welch einfachen Bedingungen unsere Vorfahren gelebt haben, obwohl das Haus schon einen für damalige Verhältnisse großen Luxus besaß und daher für höher gestellte Persönlichkeiten gedacht war. Die erste Vorsitzende der Interessengemeinschaft Stracken Hof e.V. und Ortsvorsteher Volker Wargin erläuterten den Ablauf und Vortschritt der Renovierungsarbeiten. Sobald die Witterung es zulässt wird der Dachstuhl von der Firma Hoff wieder aufgebaut. Hier wird neben den alten noch brauchbaren Balken, die in Zukunft nur noch der Optik dienen, zusätzlich ein neuer Dachstuhl erstellt. Danach werden die Fenster restauriert. Leider muss immer wieder mit Verzögerungen gerechnet werden, da jedes Detail erst mit dem Zuständigen Amt für Denkmalpflege abgesprochen werden muss. Wargin ist sich sicher: "Mit dem Fortschreiten der Arbeiten wird auch die Akzeptanz für den Stracken Hof im Dorf weiter steigen" .

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