Kindergarten Westenfeld ist Teil eines bundesweiten Netzwerks

Auf die Beete, fertig, los

Ganz nah dran an der Natur: Im Westenfelder Kindergarten wird naturnahes Erleben groß geschrieben.

Die Entscheidung ist gefallen: Von über 400 Einrichtungen, die sich für das Projekt „Kinder-Garten im Kindergarten – Gemeinsam Vielfalt entdecken!“ beworben haben, wurden jetzt 200 Kindergärten ausgewählt, die ein bundesweites Netzwerk bilden. Der Naturkindergarten Westenfeld hat die Jury überzeugt und ist dabei.

Das Projekt „Kinder-Garten im Kindergarten – Gemeinsam Vielfalt entdecken“ will schon die Kleinsten für Natur und Artenschutz begeistern. Dafür ist nun dieses bundesweite Netzwerk aufgebaut worden, in dem Wissen und Erfahrungen rund um das Thema Garten, Natur und Vielfalt ausgetauscht werden. Das kann zum Beispiel durch Workshops passieren, in denen sich Vertreter der Einrichtungen treffen und sich so gegenseitig mit neuen Ideen voranbringen. Das Netzwerk verbindet auf diese Weise auch bereits naturnah gestaltete Kindergärten wie den in Westenfeld und hilft, gemeinsam noch mehr Kinder-Gärten wachsen zu lassen.

„Wir erhoffen uns vom Netzwerk einerseits viele neue Anregungen, können andererseits durch unsere große Erfahrung als Naturkindergarten auch viele Ideen weitergeben“, so die Leiterin des Westenfelder Kindergartens, Margret Schültke. Die naturnah gestalteten Projekte wie zum Beispiel der Lehmofen, das Lehmhaus, das Hochbeet und viele weitere Aktionen mit dem Schwerpunkt Natur werden in Westenfeld seit Jahren groß geschrieben. „Kindern Natur näher bringen ist eins unserer wesentlichen Ziele“, so Schültke. Ein mögliches Projekt, das mit Hilfe des Netzwerks realisiert werden könnte, ist der Bau eines Insektenhotels, so Schültke. In diesem Jahr hat allerdings erstmal das Jubiläum des Kindergartens vorrang, das im September ebenfalls in enger Verbindung mit der Natur gefeiert werden soll.

Hintergrund

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums (BMUB) gefördert.

„Die Auswahl der 200 Einrichtungen erfolgte nach festgelegten Kriterien“, erklärt Projektleiter Carsten Veller vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL). „Entscheidend war zum Beispiel ein gleichmäßiges Verhältnis an Stadt- und Landkindergärten, großen und kleinen Einrichtungen mit unterschiedlich großen Außenflächen, pädagogischen Konzepten und Trägern“, so Veller weiter.

Infos unter www.kinder-garten.de

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