Vorbereitung auf den Tag X

Betreiber halten Beschneiung im Skigebiet Wildewiese für unerlässlich

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Die Skifahrer genossen auch im vergangenen Winter die idyllischen Pisten in Wildewiese.

Wildewiese. Elf Betriebstage bescherte der Winter dem Skigebiet Wildewiese in diesem Jahr. „Man muss zufrieden sein“, sagt Alexander Dirks, der gemeinsam mit Bernd Reinstein, Markus Krämer und Markus Busche in der zweiten Saison die Verantwortung über das Skigebiet hat. Keine ungewöhnliche Bilanz, weiß Dirks von seinen Vorgängern. Dennoch hatte das Vorjahr mit einer Bilderbuchsaison hohe Maßstäbe gesetzt.

Im Winter 2016/2017 hatte eine Schneeschicht drei Wochen am Stück die Hänge bedeckt. In diesem Jahr mussten sich die Gesellschafter mit einem stetigen Wechsel zwischen Aufmachen und Nichtaufmachen zwischen Dezember und Februar arrangieren. Die konkreten Besucherzahlen seien noch nicht ausgewertet worden. „An einem guten Wochenende haben die Besucherzahlen im vierstelligen Bereich gelegen, in der Woche waren es dann manchmal nur ein paar hundert“, gibt Dirks eine erste Einschätzung ab. „Mein Wunsch wäre gewesen, dass wir entweder mehr Schnee oder ihn am Stück gehabt hätten“, so Dirks. 

„Wir hätten deutlich mehr aus der Saison rausgeholt, wenn wir Beschneiung gehabt hätten.“ Doch dafür brauche man die Finanzmittel. Alleine die „Grundpackung“ mit Wasserreservoir, Pumpsystem und Co. – die absolute Mindestlösung – sei das Teuerste. Auch das liege im guten sechsstelligen Bereich, so Dirks. „Das fällt nicht vom Himmel.“ Würde das Skigebiet Wildewiese bei den nächsten Fördermaßnahmen durch das Land NRW berücksichtigt, könnte eine Beschneiung in erreichbare Nähre rücken, so der Gesellschafter. „Ansonsten werden wir am Thema dranbleiben, damit wir zum Tag X vorbereitet sind.“ 

Investiert hatte man in der abgelaufenen Saison in neue Flutlichtmasten, sodass alle großen Lifte bei Dunkelheit laufen konnten. Das sei bei der Stammkundschaft gut angekommen. Ferner hatte man eine zweite Pistenraupe angeschafft sowie im Januar ein neues Förderband am Rodelhang. „Wir hatten Arbeit genug und haben doch noch das Letzte rausgeholt.“ Neue Investitionen seien aber derzeit nicht geplant. Denn inzwischen sei man bei allem Enthusiasmus in den Bereich gekommen, in dem man das Skigebiet nicht nur aus Hobby betreiben könne. Jetzt müsse erst einmal der Skibetrieb im Vordergrund stehen. Sein Wunsch: „Viel Schnee, viele Besucher.“

Spaß und Action stand für die Skifahrer in Wildewiese im Vordergrund.

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