Werner Starke ist neuer Vorsitzender

Bilanz der IG Chöre

Ausnahmslos versammelten sich die Vertreter der 23 Mitgliedschöre der IG Sunderner Chöre zur Delegiertentagung im Stracken-Hof in Endorf. Gastgeber war der Frauenchor Endorf, deren Vorsitzende Magret Osebold die Teilnehmer begrüßte.

Im Mittelpunkt der Tagesordnung stand die Frage, wer Nachfolger des plötzlich verstorbenen Vorsitzenden Engelbert Zimmer wird.

Sundern/Endorf.

Wahlleiter Hubert Wienecke (MGV Stemel) bat um Vorschläge, die Versammlung wählte daraufhin den bisherigen 2. Vorsitzenden Werner Starke. Zur neuen zweiten Vorsitzenden wurde Christine Kaiser (Cäcilia Nova) gewählt. Kassiererin wurde Brigitte Ricke.

Einen ausführlichen Rückblick auf das Jahr 2013 gab der Geschäftsführer der IG, Klaus Schweitzer. Über 600 Sängerinnen und Sänger, Kinder und Jugendliche wirken und leben auf vielfältige Art mit und in ihren Chören. Dies zeige deutlich, wie sich die Chöre über den Chorgesang hinaus in den Ortsteilen engagieren. Es sei unbestritten, dass die Chöre zur Steigerung der Lebensqualität in unserer Stadt ihren Beitrag leisten. 7 Männerchöre, 5 Frauenchöre, 6 Kirchenchöre und 5 Gemischte Chöre wirken in der Stadt. 2 Kinder- und Jugendchöre bilden den Nachwuchs. Beeindruckend ist die Zahl der Konzerte. Hier waren die Chöre zum Teil nur Mitwirkende, überwiegend waren sie aber Veranstalter und Teilnehmer.

Die Teilnahme an den üblichen Sängerfesten habe abgenommen. In Sundern war der MGV Allendorf im Jahr 2013 einziger Veranstalter eines Sängerfestes. Ungewöhnlich war der Titel eines Konzertes in Enkhausen: „Chorgesang trifft Blasmusik“. Dieses Konzert habe aber großes Interesse gefunden. Die Bürgernähe der Chöre und ihr bürgerschaftliches Engagement wird gewürdigt durch die große Zahl ihrer Förderer. 2011 passive Mitglieder unterstützen ihre Chöre aktuell. Nach dem Ausscheiden dieser Mitglieder rücken allerdings kaum noch jüngere nach.

Weitere Themen wurden danach besprochen. So wird die Konzertreihe weiter fortgeführt. Schade für den Ortsteil Endorf sei, dass sich der Männerchor nach 125 Jahren aufgelöst hat.

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