Boulebahn für Kraft

'Kräftig anpacken' hieß es beim Spatenstich an der Willi-Weyer-Schule für Walter Schneeloch, Hannelore Kraft und Annette Schmidt (v.l.). Foto: Melanie Grau

Arbeit trotz Urlaub? - Hannelore Kraft, NRW-Ministerpräsidentin, macht zur Zeit Urlaub im Feriendorf der Willi-Weyer-Schule in Hachen. So war es für sie nur ein kurzer Weg, um beim Spatenstich für den Ausbau und die Modernisierung der Schule dabei zu sein.

"Ich verbringe meinen Urlaub seit elf Jahren in Hachen" meint Hannelore Kraft. "Meine Familie und ich fühlen uns hier wohl und ich bin gespannt, wie das Gebäude nach dem Umbau aussehen wird."

Kraft regelmäßig in Hachen im Urlaub

"Die gesamte Sportschule soll rundum erneuert und auf den neuesten Stand gebracht werden", sagt Walter Schneeloch, Präsident des Landessportbundes NRW. "Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der energetischen Sanierung. Wir wollen unter anderem auf Erdwärme umstellen." Rund 3,9 Millionen Euro wird das Projekt zur Erweiterung der Schule kosten. 70 Prozent davon werden durch die Sportstättenförderung des Landes NRW gedeckt, die restlichen 30 Prozent übernimmt der Landessportbund. "Durch die Mitgliedsbeiträge könnte die Willi-Weyer-Schule die Kosten niemals allein stemmen", sagt Schneeloch. "Dennoch profitiert die Schule natürlich von den geringeren Heizkosten." "Wir rechnen damit, dass sich der Umbau in etwa fünf bis acht Jahren bereits finanziell gelohnt hat", ergänzt Architekt Helmut Blöcher.

Die Arbeiten sollen voraussichtlich im März 2012 abgeschlossen sein. "Ich finde es wichtig, dass wir hier etwas bauen, das ökologisch gesehen Sinn macht, aber trotzdem nicht das Landschaftsbild verschandelt", meint Blöcher. "Wir werden den Umbau so gestalten, dass das Gebäude ein einheitliches Bild behält."

Umbau soll im März 2012 fertig sein

Neben der Umstellung auf erneuerbare Energien, wie zum Beispiel durch ein Blockheizkraftwerk, sollen auch neue Sportmöglichkeiten entstehen. "Die Ministerpräsidentin wünscht sich eine neue Boulebahn", meint Annette Schmidt, Leiterin der Sportschule. "Dem Wunsch werden wir natürlich nachkommen." Zudem entstehen unter anderem neue Zimmer für die Gäste, sowie zwei neue Seminarräume, die Dachfenster sollen erneuert werden und der Ascheplatz wird modernisiert. "Vor allem die energetischen Maßnahmen sollen ein gutes Beispiel für andere Einrichtungen sein", so Walter Schneeloch.

"Wir wollen einen Platz schaffen, an dem sich die ganze Familie wohlfühlen kann", meint Annette Schmidt. "Dabei denken wir auch an die nächsten Generationen."

Die Willi-Weyer-Schule ist die größte Einrichtung des Landessportbundes NRW und bietet unter anderem viele Aus- und Weiterbildungsangebote an. Neben der Sportschule und dem Feriendorf, gehört auch das Bootshaus zur Einrichtung.

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