Musik, Kunst und Kulinarik im Kulturmärz 2015

Bühne für junge Künstler

Das Programm des Kulturmärz 2015 präsentierten Werner Neuhaus (l.) und Ferdi Tillmann vom Kulturring.

Zwar hat der Monat März noch nicht ganz begonnen, doch traditionell nach Karneval startet in Sundern auch 2015 das Programm des „Kulturmärz“. Der Kulturring Sundern möchte hiermit besonders heimischen und jungen Künstlern aus den verschiedensten Bereichen wie Musik, Kunst und Wort eine Bühne bieten.

Bereits seit dem vergangenen Freitag sind Arbeiten von Josef Cramer in Stracken Hof in Endorf zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung jeweils von 15 bis 17 Uhr am Sonntag, 22. Februar und 1. März sowie am Samstag, 7. März, jeweils mit Kaffee und Waffeln.

Am heutigen Sonntag, 22. März, findet außerdem die Vernissage der Ausstellung von Arbeiten von Schülern der drei Schulen des Schulzentrums Sundern in der Stadtgalerie statt. Beginn ist um 11 Uhr. Zu beiden Ausstellungen ist der Eintritt frei. „Die Ausstellung zeigt, dass viel gemacht wird in Sachen Kunst an den Schulen. Auch unser Vorstandsmitglied Johannes Dröge ist dort sehr engagiert“, betont Ferdi Tillmann, zweiter Vorsitzender des Kulturrings.

Ein Konzert des Blechbläserquintetts „Brassadors“ (zusammengesetzt aus „Brass“ = Blech und „Ambassador“ = Botschafter) findet am Samstag, 28. Februar, in der Christkönigkirche in Sundern statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Bei freiem Eintritt wird um eine Spende gebeten. „Der Kontakt zur Gruppe ist über den Musiker Benedikt Blome entstanden, der früher aktiv im Musikverein Sundern mitgespielt hat“, berichtet Kulturring-Vorsitzender Werner Neuhaus und unterstreicht damit den lokalen Bezug der Gruppe zu Sundern. Dies sei außerdem ein erfreuliches Beispiel dafür, dass auch junge Künstler mit dem Kulturring Kontakt bezüglich des Kulturmärzes aufnehmen.

„Viele in Kontakt mit Kultur bringen“

Dass auch Speisen und Getränke zur Kultur einer Region gehören zeigt der Kulturmärz am Sonntag, 1. März, mit einem Vortrag über „Kulinarisches aus Westfalen“. Dr. Peter Kracht spricht hierzu ab 19 Uhr in Stracken Hof in Endorf. Auch hier ist der Eintritt frei. Dies ist dem Kulturring ein weiteres wichtiges Anliegen: „Wir versuchen die Veranstaltungen, die wir selbst präsentieren, von Eintritt frei zu halten. Es ist uns wichtig, möglichst viele Menschen in Kontakt mit Kunst und Kultur zu bringen“, betont Werner Neuhaus.

Und so wird auch für die Klavier-Matinee mit Nadya Naroznikova am Sonntag, 8. März, ab 11 Uhr in Schepes Hoaf in Dörnholthausen kein Eintritt erhoben. Die junge Pianistin spielt Werke unter anderem von Bach, Mozart, Fanny Hensel (der Schwester von Felix Mendelson-Bartholdy) und Schumann.

Gut einfügen in das Programm des Kulturmärz lässt sich das Musical „Sister Act“ á´la Barditus. „Dieses Konzert wird aber nicht vom Kulturring veranstaltet, sondern von uns mit unterstützt. Unter anderem für Kosten wie Technik und ähnliches wird hier ein Eintritt von zehn Euro erhoben.“ Die Aufführungen finden am Samstag, 28. März, um 20 Uhr und am Sonntag, 29. März, um 17 Uhr statt.

Gerne hätte der Kulturring auch noch Sunderner Autoren und den Bereich Literatur und Lyrik in das Programm aufgenommen. Hier sei allerdings die Nachfrage des Publikums in der Vergangenheit eher gering gewesen. Trotzdem resümiert Ferdi Tillmann zufrieden: „Insgesamt ist uns ein ausgewogenes und interessantes Programm gelungen.“

Aktuelle Infos zu den jeweiligen Veranstaltungen gibt es in den nächsten Wochen auch im SauerlandKurier.

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