Scharfe Kritik am Bürgermeister 

Bürger für Sundern fordern Konsequenzen

Bei seiner Arbeit im Rathaus habe Bürgermeister Ralph Brodel seine Versprechen nicht gehalten, kritisieren die Bürger für Sundern.

Sundern. Die Diskussion um die Bebauung des Franz-Josef Tigges-Platz in Sundern nehmen die Bürger für Sundern zum Anlass, scharfe Kritik an Bürgermeister Ralph Brodel zu üben und Konsequenzen  nach "vier Jahren Misserfolg" zu fordern. 

In seiner Pressemitteilung begründet Werner Kaufmann von der Fraktion Bürger für Sundern seine Forderung folgendermaßen: 

"Der Tigges-Platz hat in der Planung der Stadt mittlerweile eine bewegte Geschichte. Nachdem die CDU jahrelang versuchte einen Investor für ein größeres Einkaufszentrum zu finden, wurde nach vielen Verfahren dieses vom Rat der Stadt für beendet erklärt. Dieses sah bislang auch Bürgermeister Brodel so, denn: Der Bürgermeister hat vor seiner Wahl und auch danach immer gesagt, dass es mit ihm ein „Klötzchen“ an dieser Stelle nicht geben wird. Vier Jahre später ist diese Aussage von ihm Schnee von gestern. Genauer: Weil augenscheinlich der Investor seit 2016 in Sundern rumgeistert, stellt sich die Frage nach der Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit dieses Versprechens, dieser Aussage. 

Die Fraktion „Bürger für Sundern“ war die erste Fraktion, die in den Ausschüssen und im Rat klar Stellung gegen diese Planungen bezogen hat. Dazu stehen wir noch immer. Sundern braucht einen „Tigges-Platz“, der Raum für Veranstaltungen bietet. 

Man stellt fest, dass Bürgermeister Brodel sich das Motto zu eigen gemacht hat, erst alles Mögliche zu versprechen, und sobald er sein Ziel erreicht hat und gewählt ist, möchte er nichts mehr hiervon wissen. Ralph Brodel hat es geschafft seine früheren Unterstützer hinters Licht zu führen. Die, die ihn durchschaut haben, tun nun alles Mögliche, um diesen Fehler von 2015 zu revidieren! 

"Wenn Sie Sundern verlassen, hinterlassen Sie ein Trümmerfeld"

Der Einwand vom Fraktionsvorsitzenden Werner Kaufmann in einer Ratssitzung, „Herr Bürgermeister, wenn Sie Sundern verlassen, hinterlassen Sie ein Trümmerfeld,“ bewahrheitet sich immer mehr. Aber was sich bei den Planungen am „Tigges-Platz“ abgespielt hat, hat leider offensichtlich System. Denn auch die Planungen und Ideen der Verwaltungsspitze kamen genauso überraschend und konnten nur durch die klaren Stellungnahmen der Fraktionen – auch der „Bürger für Sundern“ -  gestoppt bzw. vorläufig gestoppt werden. 

Wir sind der festen Überzeugung, dass Planung und Entwicklung von Flächen, egal ob Gewerbe, Tourismus oder Handel, nur zusammen mit Verwaltung, Bürgern und Rat funktionieren kann. Alle Bedenken müssen Beachtung finden, denn die Stadt ist die Stadt der Bürger! 

Aber betrachten wir einmal das, was sich gerade in der SPD abspielt: Bürgermeister Brodel federführend und einige seiner treuen Genossen aus der SPD zerlegen gerade den SPD Stadtverband und das aus reinem Egoismus. Den erfolgreichen Parteivorsitzenden abwählen zu wollen mit nachweislich fadenscheinigen Argumenten zeigt deutlich, dass es nur um den Machterhalt von Ralph Brodel und Michael Stechele als Fraktionsvorsitzenden geht, um nichts anderes! Sie haben immerhin auch das Bündnis zerstört, weil mit ihnen ein vertrauensvolles Zusammenarbeiten unmöglich war. Wegen ihnen existiert das Bündnis nicht mehr. Schade um die Stadt und die historische Chance. 

Die Verwaltung ist gelähmt durch einen exorbitant hohen Krankenstand. Die Mitarbeiter sind unzufrieden und unmotiviert. Das Klima im Rathaus ist schlecht, der Verwaltungschef trägt nichts dazu bei, es zu verbessern. Im Gegenteil: Durch sein Handeln macht er es nur noch schlimmer. Diesen Zustand hat der Verwaltungschef in Person des Bürgermeisters zu verantworten, sonst niemand. Bürgermeister Brodel ist 4 Jahre im Amt. Was hat er erreicht? Was hat er von seinen 8 Punkten, für die er, Ralph Brodel, steht und weshalb wir ihn seinerzeit unterstützt und gewählt haben, bis heute umgesetzt? 

"Ziehen Sie die Konsequenzen aus vier Jahren Misserfolg"

Hier nochmals zur Erinnerung. Ralph Brodel steht: für Gestaltung statt Verwaltung,  für ein Miteinander statt ein Gegeneinander,  für einen ehrlichen und sicheren Neuanfang mit allen Parteien in Sundern,  für echte von außen kommende Neutralität,  für offene und soziale Politik, die Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellt,  für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen und die Beendigung von undurchsichtigen Geschäften für ein bürgerfreundliches Rathaus mit einer transparenten Verwaltung für die Umsetzung einer modernen, offenen und erfolgreichen Wirtschaftsförderung.

Von diesen acht Punkten hat Ralph Brodel nichts umgesetzt, nicht einmal ansatzweise. Beim Umgang mit der Bebauung des Franz-Josef-Tigges-Platzes wurden gleich mehrere dieser Punkte, wofür der Bürgermeister gestanden haben soll, von ihm ignoriert. Wir sind der Auffassung, dass Ralph Brodel „Bürgermeister“ einfach nicht kann und in den 4 Jahren auch nichts dazu gelernt hat. Unser Fazit Herr Bürgermeister Brodel: Wenn ihnen an der Stadt Sundern und an den Bürgerinnen und Bürgern etwas liegt, dann ziehen Sie die Konsequenzen aus 4 Jahren Misserfolg lieber heute als morgen."

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