„Punkte für Sundern von Morgen“

Bürgermeisterkandidat Serhat Sarikaya stellt ein 100-Tage-Programm vor

Seine "Hör zu Tour" führte Serhat Sarikaya auch in den Buchenweg, wo er sich die Sorgen der Anwohner anhörte.

Sundern – Serhat Sarikaya steckt mitten im Wahlkampf. Plakate für den Bürgermeisterkandidaten, den die Bürger für Sundern (BfS) Ende Mai in ihrer Mitgliedervesammlung aufstellten, hängen bereits im Stadtgebiet. „Mit Serhat Sarikaya hat Sundern die Chance auf einen dringend notwendigen Neuanfang“, sagen die BfS, die sich bewusst für einen „jungen und dynamischen Kandidaten“ entschieden haben: „Serhat Sarikaya steht für kreative Lösungsansätze und zeichnet sich durch sein hohes Engagement für Sundern aus“, begründeten sie ihre Entscheidung im Mai.

Jetzt hat Serhat Sarikaya sein 100-Tage-Programm veröffentlicht. Seine „Punkte für das Sundern von Morgen“ umfassen im Wortlaut:

  • Ich möchte das Vertrauen der Menschen in die Verwaltung und die Politik sowie das Vertrauen zwischen Verwaltung und Politik zurückgewinnen.
  • Ich möchte in den ersten 100 Tagen meiner Amtszeit Gespräche mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus der Stadt Sundern führen. Hierbei möchte ich wissen, was sie bedrückt, was ich wissen muss, wo ich helfen kann und was sie sich von mir erhoffen.
  • Ich möchte vierteljährlich eine Zusammenkunft mit allen Fraktionen und Ortsvorstehern der jeweiligen Bezirke haben. Hier möchte ich wissen, was in den Bezirken fehlt, welche Probleme sie haben, welche Sorgen und Nöte vorhanden sind und wo wir als Stadt helfen können.
  • Daneben möchte ich halbjährlich eine Ortsvorsteherkonferenz haben.
  •  Ich möchte regelmäßige Treffen, Gespräche und Zusammenkünfte mit den Vereinen im gesamten Stadtgebiet (zum Beispiel Schützenvereine, Kulturvereine, Sportvereine, Musikvereine, Jugendvereine, Feuerwehren und allen anderen ehrenamtlichen Vereinen) realisieren.
  • Ich möchte ein Beschwerdemanagement einrichten. Die Bürgerinnen und Bürger müssen die Verwaltung wieder als Dienstleister verstehen. Da ist es mir wichtig, zu wissen, welche Probleme die Bürgerinnen und Bürger haben, wo wir uns als Verwaltung verbessern können und wo wir Abhilfe leisten können. Ich möchte, dass wir uns als Verwaltung stärker kümmern.
  • Ich möchte ein Notfalltelefon einrichten. In den vergangenen Jahren habe ich es immer wieder erlebt, dass mich Bürgerinnen und Bürger anrufen, die an diversen Flughäfen festsitzen, weil beispielsweise der Pass abgelaufen ist oder ähnliche andere Probleme aufgetaucht sind. Um hier helfen zu können, möchte ich ein solches Telefon einrichten, damit sich die Bürgerinnen und Bürger direkt in solchen Problemfällen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenden können.
  • Ich möchte die Bürgerinnen und Bürger bei Großprojekten mit einbeziehen. Ich möchte sie informieren, beteiligen und ihre Meinung hören. Ich möchte die Akzeptanz der Menschen in Sundern für Großprojekte von Beginn an haben. Und nicht erst dann vergeblich nach Lösungen suchen, wenn das Kind schon längst in den Brunnen gefallen ist.
  • Ich möchte dafür sorgen, dass die Arbeits- und Aufgabenumsetzung nachhaltig ist. Das bedeutet, dass durch das Setzen von Fristen beispielsweise dafür gesorgt wird, dass diverse Dinge auch abgearbeitet und erledigt werden. Ja, das ist normales Verwaltungshandeln. Aber nein, aufgrund der unstrukturierten Führungsweise ist es an der einen oder anderen Stelle leider in den letzten Jahren ins Stocken geraten. Ein Ampelsystem, wie es viele andere Kommunen haben (rot: angekommen, gelb: in Bearbeitung, grün: erledigt), kann hier möglicherweise helfen.
  •  Ich möchte eine strukturierte und vernünftige Aktenführung und -ordnung einführen, so wie es in Behörden üblich ist. Hierdurch steigt gleichzeitig die Akzeptanz in der Politik, falls Akteneinsicht beantragt werden. So müssen die Akten nicht erst zusammengestellt werden, sondern sind fertig und bereit.

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