Bunt wie das Leben

Zwölf Hobby-Autoren, hier Magdalena Vollmer, aus Sundern stellten ihre Schriftwerke einem gut besuchten Auditorium im Angolino vor. Foto: Christian Weber

Über eine tolle Besucher- und Zuhörer-Resonanz sowie eine gelungene Veranstaltung insgesamt freuten sich jetzt die Autoren und der Kulturring nach der Sunderner Autorenlesung im Angolino. Zwölf Hobby-Autoren hatten sich gemeldet, um ihre Werke vorzustellen.

Magdalena Vollmer, Elisabeth Schröder, Juliane Keller (die Jüngste mit 16 Jahren), Elmar Feische, Gisela Hinkerode, Bärbel Prunzel, Ingo Brockmann, Eva-Maria Bonke, Frederike Krajewski, Ansgar Pippel, Alexandra Behlendorf und Gerd Josef Plass stellten sich der Herausforderung, eigene Texte vor Publikum vorzulesen.

Eine Göttin erschuf den Mann

Die Geschichten waren bunt wie das Leben. Bärbel Prunzel, Pastorsgattin, ließ zum Beispiel die Göttin den Mann erschaffen, um dann zu Gott zu mutieren. Die Jüngste im Reigen der Autoren, Juliane Keller, las eine Kriminalgeschichte, die man bis zum Schluss spannend fand und sich fragte: Wie findet eine 16-jährige ohne Knasterfahrung solche Beschreibungen.

Eva-Maria Bonke zeichnete den Weg eines Mädchens, das Schwierigkeiten beim Erwachsenwerden meistert, und man konnte sich sehr gut in die Gedanken und Gefühlswelt denken. Gisela Hinkerode hat eine Praxis für Entspannung - und las aus ihrem Buch fachlich orientierten Buch meditative Geschichten zur Entspannung.

Gerd Josef Plass war als Schlusslicht mit sein Gedichten, die die Realität und Wirklichkeit unterschieden, ein idealer Redner — er rief die letzten "Zuhörerressourcen" wach, die nach elf Autoren natürlich "platt" vom Zuhören waren. Ein Dankeschön an die Autoren sprach Organisatorin Beate Feische aus, die sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung zeigte.

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