Bus-Unfall: 16 Verletzte

Täuschend echte Bedingungen fanden die Helfer im Lockweg vor. Simuliert wurde ein Unfall mit mehreren Verletzten. Foto: Fabian Weisser

Alles geht blitzschnell, wenn der Motor eines Busses Feuer fängt: Innerhalb von rund 20 Sekunden ist der Innenraum eines normalen Linienbusses so stark verqualmt, dass die Fahrgäste die Hand vor Augen nicht mehr sehen würden.

Gott sei Dank ist eine solche Situation in Sundern noch nicht vorgekommen, um aber für den Ernstfall gewappnet zu sein, hat der Feuerwehrlöschzug Sundern nun auf Anregung des "BürgerBusses" Sundern und in Kooperation mit der BRS Busverkehr Ruhr-Sieg eine Großübung durchgeführt.

In der Übung im Lockweg wurde ein Unfall nachgestellt, an dem das "BürgerBus"-Fahrzeug und ein Linienbus beteiligt sind und rund 16 Personen verletzt wurden. Um alles so echt wie möglich darzustellen, wurde hinter dem BRS Bus eine Nebelmaschine aufgestellt, um einen Motorbrand zu simulieren. Auch die Statisten wurden als "Verletzte" geschminkt und postiert. Nach den Vorbereitungen wurde ein Großalarm ausgelöst, bei dem nicht nur die Feuerwehr, sondern auch die Ehrenamtlichen Helfer des DRK zum Einsatz kamen, um sich um die Rettung der Businsassen zu kümmern.

Die Einsatzleitung der Feuerwehr zeigt sich nach der Übung zufrieden mit den Einsatzleistungen der Kameraden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare