Deutliche Belastung

Schreckensnachricht für die Vereine in Allendorf, Hachen, Stockum und Westenfeld: Die Stadt will die Zahlung der Fördergelder für die Kunstrasenanlagen strecken. Der Gesamt-Förderungsbetrag werde zwar komplett ausgezahlt, aber eben nicht im vorgesehenen Zeitraum.

Statt der geplanten 25.000 Euro per anno sollen, so ein Vorschlag des Arbeitskreises Sportstättenbau, in diesem Jahr und bis 2014 15.000 Euro dann 17.000 Euro in 2015, und bis 2018 dann drei Jahre lang 19.000 Euro fließen.

Das hieße für die Vereine, dass die Zinsen für die Darlehen deutlich höher ausfallen würden, als kalkuliert. Je nach Konditionen sind es für jeden Verein deutlich über 10.000 Euro, die zusätzlich aufgebracht werden müssen. Die Vereine stehen aktuell in Beratungen, wie man am besten mit der Situation umgeht. Einige sehen allerdings die Existenz der Vereine deutlich bedroht.

"Ich kann die Enttäuschung der Vereine nachvollziehen", sagte Bürgermeister Lins im Gespräch mit dem KURIER, "aber wir haben eben im Moment Probleme." Alle müssten künftig mit den Rahmenbedingungen zurecht kommen, damit auch die Kinder unserer Kinder noch Handlungsmöglichkeiten hätten. Lins schlägt indes vor, das Gespräch mit den Banken zu suchen. Vielleicht kommen dann andere Zins-Konditionen zustande. Der Vorschlag wird zunächst dem Schul-, Sport- und Kulturausschuss vorgelegt, der ihn dann mit einer Empfehlung an den Rat weitergeben soll.

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