Jährliche Aufwandsentschädigung wird entrichtet

Niederschlagsstation in Sundern: Deutscher Wetterdienst sucht ehrenamtliche Wetterbeobachter 

Sundern soll wieder eine Niederschlagsstation bekommen: Hierzu sucht der Deutsche Wetterdienst ehrenamtliche Wetterbeobachter.
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Sundern soll wieder eine Niederschlagsstation bekommen: Hierzu sucht der Deutsche Wetterdienst ehrenamtliche Wetterbeobachter.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) betreibt in ganz Deutschland ein Netz von rund 1.750 nebenamtlichen Wetter- und Niederschlagsstationen. Für dieses flächendeckende Messnetz sucht die Bundesbehörde im Raum Sundern wetterbegeisterte Bürger, die als ehrenamtlicher Beobachter des nationalen Wetterdienstes zur Wetter- und Klimaüberwachung in Deutschland beitragen.

Sundern – Die geplante Niederschlagstation im Raum Sundern wird der DWD mit einem mechanischen Niederschlagsmesser ausstatten.

Voraussetzungen für die Übernahme dieser verantwortungsvollen Tätigkeit sind ein geeignetes Grundstück, auf dem das Messgerät in ausreichendem Abstand zu Gebäuden und Bewuchs aufgestellt werden kann, sowie das Vorhandensein eines Computers oder Tablets mit Internetanschluss beziehungsweise eines Smartphones, so der DWD.

Morgens und abends wird gemessen

Als ehrenamtlicher Beobachter misst man einmal täglich morgens um 6.50 Uhr (Winterzeit) beziehungsweise 7.50 Uhr (Sommerzeit) die Tagesmenge des Niederschlags. Dieser Wert wird mittels einer Internetanwendung an den DWD übermittelt. In den Wintermonaten müssen zusätzlich – beim Vorhandensein einer Schneedecke – die Höhe der Schneedecke gemessen und der Schneebedeckungsgrad bestimmt und übermittelt werden.

Die Kosten für die Aufstellung des Messgeräts trägt der DWD. Zudem wird für die ehrenamtliche Tätigkeit eine jährliche Aufwandsentschädigung entrichtet. Für den Urlaubs- oder Krankheitsfall sollte laut dem DWD ein geeigneter Vertreter zur Verfügung stehen.

DWD nutzt Beobachtungen für Wettervorhersage oder Gutachten bei Wetterschäden

Der nationale Wetterdienst nutzt die vor Ort gemessenen Daten und die Beobachtungen der Wetterbeobachter zum Beispiel für die Wettervorhersage oder Gutachten bei Wetterschäden. Sie helfen aber auch, die Klimaveränderung in Deutschland genau zu erfassen und deren Folgen besser einschätzen zu können, erläutert der Deutsche Wetterdienst. Interessierte Bürger bittet der DWD, sich direkt mit der zuständigen Regionalen Messnetzgruppe in Essen, in Verbindung zu setzen.

Weitere Informationen erhalten alle Interessierten unter Tel. 0 69/ 80 62 68 38, Tel. 0 69/ 80 62 68 30 oder per E-Mail unter RMG.Essen@dwd.de.

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