Vorreiter in NRW

Grundschule Allendorf als „digitale Schule“ ausgezeichnet

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Schulleiterin Dörthe van Berkel nahm für die Grundschule Allendorf als eine von fünf Grundschulen in NRW mit ihren Kolleginnen Katharina Springob und Sabrina Noack (vordere Reihe) die Ehrung „digitale Schule“ entgegen. 

Allendorf. In Dortmund fand die Auszeichnung zur „digitalen Schule“ statt. Die katholische Grundschule Allendorf gehört zu den ersten fünf Grundschulen in Nordrhein Westfalen, die sich ab November offiziell als „digitale Schule“ bezeichnen dürfen.

Diesen Schulen wurde es durch einen Leitfaden ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen bereits umzusetzen. Die Initiative „MINT-Zukunft schaffen“, welche die Ehrungen vornimmt, steht unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Dorothee Bär. Allendorfs Schulleiterin Dörthe van Berkel reiste mit zwei Kolleginnen ins Dortmunder Rathaus, wo die Ehrung für Nordrhein Westfalen stattfand.

Der zu erfüllende Kriterienkatalog sorgte zunächst für Kopfzerbrechen in Allendorf, denn einige Indikatoren ließen sich in einer Grundschule überhaupt nicht umsetzen. „Wir haben es geschafft, den Kriterienkatalog für uns zu überarbeiten, so dass wir schließlich ein Konzept einreichen konnten und haben diese Überarbeitung ebenfalls nach Berlin geschickt“, so Dörthe van Berkel, „außerdem haben wir 2018 unser schulinternes Medienkonzept vollständig überarbeitet und viele neue Ideen und Impulse auf den Medienkompetenzrahmen für NRW abgestimmt. Es ist ein langer Weg, den wir angetreten haben, aber wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung und ein erstes Zwischenziel ist nun erreicht.“

Beispiel für andere Schulen im HSK

Seit 2017 hat die Grundschule gemeinsam mit dem Förderverein viele Vorschläge und Anregungen der Elternschaft aufgenommen, diskutiert und bereits umgesetzt. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Kriterienkatalog erkannte die Allendorfer Grundschule, dass sie mit der Anschaffung von Laptops und Tablets durch den Förderverein ein gutes Fundament für die bevorstehende Digitalisierung gelegt hatte. Die im Sommer 2018 installierten interaktiven Whiteboards, welche als Pilotprojekt gemeinsam mit der Stadt Sundern angeschafft wurden, haben sich als großer Gewinn für die Unterrichtspraxis herausgestellt. „Regelmäßig besuchen uns andere Schulen aus dem Hochsauerlandkreis, um Ideen für den alltäglichen Unterricht von den Kolleginnen zu erhalten“, erklärt Dörthe van Berkel.

Doch wie geht es jetzt weiter in Allendorf? Das Schild „Digitale Schule“ hängt im Eingangsbereich und das neue Medienkonzept wurde Mitte Oktober an die Stadt Sundern übergeben. Um die Einsatzmöglichkeiten der Whiteboards vollends auszuschöpfen, muss hier nun dringend der nächste Schritt gemacht werden: leistungsstarke Endgeräte für die Unterrichtsvorbereitungen und die anschließende Durchführung. Das Kollegium ist motiviert und bereit.

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